Mittwoch 22. Mai 2024

Unten wird schon gespielt, oben noch gebaut: Hockeyfeld im Wartbergstadion in Alzey für den Spielbetrieb freigegeben

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Der neue Hockeyplatz ist fertiggestellt. Der Trainings- und Spielbetrieb hat wieder begonnen. Warum das neue Spielfeld in markantem Dunkelblau erstrahlt und wie es auf der Großbaustelle „Wartbergstadion“ weitergeht.

Während dort, wo eigentlich das runde Leder rollt noch Bagger und anderes schwere Gerät im Wartbergstadion unterwegs sind, ist eine Etage tiefer schon alles bereit für den Spielbetrieb. Seit Anfang Mai trainiert die Hockeyabteilung des TV Alzey wieder auf dem generalüberholten Hockeyfeld. Das neue Spielfeld erstrahlt in auffäligem tiefen Blau, statt dem alten Grün. „Das Blau entspricht mittlerweile dem Standard, sodass auf dem Wartbergstadion künftig auch internationale Hockeymeisterschaften stattfinden könnten“, erklärt Bürgermeister Steffen Jung das auffällige blaue Spielfeld. Zudem bietet der neue Kunstrasen alle wichtigen Eigenschaften, die es für einen Hockeywettkampf benötigt. Etwa was Ballkontrolle und Handling angeht. Und das tiefe Blau hat auch eine kühlende Wirkung. „Mit dem neuen Hockeyfeld sind beste Rahmenbedingungen für den Hockeysport in Alzey geschaffen“, freut sich Jung.  Und gleichzeitig gibt das Hockeyfeld einen ersten Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Monaten oberhalb der neuen Stützmauer zum Stadion folgen wird: Die neuen Kunstrasenplätze, die Kunststofflaufbahn und die Werferanlagen für die Vereine und den Schulsport. 

Bürgermeister Steffen Jung und der für die Sanierung des Wartbergstadions zuständige städtische Bauleiter Marco Fitting sind mit dem Ergebnis auf dem Hockeyfeld zufrieden. Und auch mit dem sonstigen Verlauf der Großbaustelle „Wartbergstadion“ ist man glücklich. Seit November 2023 läuft die Sanierung der Sportstätte in Alzey. „Und dank des insgesamt recht milden Winters sind wir bisher ohne größere Unterbrechungen ausgekommen. Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Marco Fitting.

Nach dem Rückbau der alten Anlage, die von der Kaiserstraße aus immer wieder für neugierige Blicke sorgte, wurde der Untergrund neu aufgebaut und weitere Vorbereitungen für die neue Spielstätte getroffen. Dabei wurden auch die neue Versickerungsanlage sowie alle Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt. Die Spielfelder sind eingefasst, die Laufbahnen angelegt. Und auch die Stützmauer befindet sich in den letzten Zügen. „Bisher ging es in sehr, sehr großen Schritten voran. Fast wöchentlich konnte man von der Kaiserstraße aus beobachten, wie sich die Baustelle entwickelt“, resümiert das Stadtoberhaupt. Größere Überraschungen im Untergrund, die bei Tiefbauprojekten immer wieder für Verzögerungen sorgen, blieben glücklicherweise aus.

Auch der neue barrierefreie Zugang zum Wartbergstadion ist fertiggestellt. „Derzeit werden die Fundamente für die Ballfangzäune hergestellt. Nach der Trocknungsphase folgen dann die Ballfangzäune selbst“, erklärt der städtische Bauleiter. Und dann, so kündigt Fitting an, wird es für die Betrachterinnen und Betrachter von der Kaiserstraße aus einige Wochen weniger zu sehen geben. Für die Baufirmen aber geht es weiter.

„Nach und nach geht es mehr ins Detail. Also in die nicht so sichtbaren, aber zeitintensiven Arbeiten, die erledigt werden müssen, bevor der neue Spielfeldbelag aufgebracht werden kann“, so Fitting weiter. Unter anderem werden dann die Wurfanlagen fertiggestellt und die Wege innerhalb des Stadions angelegt. Allein die Pflasterarbeiten werden einige Wochen in Anspruch nehmen. „Auch wenn es in den nächsten Wochen so aussehen mag, als würde sich im Stadion nichts tun und sichtbare Ergebnisse zunächst ausbleiben – in Sachen Wartbergsanierung gibt es nur eine Richtung: Vorwärts“, erklärt Fitting. Im Anschluss geht es an die Sportstätten selbst. Nach derzeitigem Stand sollen im August das Spielfeld und die Laufbahnen verbaut werden. Nach den Sommerferien kann das Wartbergstadion für den Spiel- und Trainingsbetrieb freigegeben werden.

Größere Verzögerungen sind aus heutiger Sicht nicht zu erwarten. Vorausgesetzt, das Wetter bleibt stabil. Längere Hitzeperioden oder Dauerregen könnten den Zeitplan allerdings noch durcheinander bringen. Denn um den neuen Bodenbelag verlegen zu können, sind bestimmte Bedingungen notwendig, wie Marco Fitting erklärt.

Foto: Stadtverwaltung Alzey

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