Flore Laurentienne – Volume III

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Die Botschaft, das teilbare Wesen, ist hier das Licht; es ist der Samen in der Erde, der zu einer Pflanze und dann zu einer Blume wird, die in voller Blüte steht und dann unvermeidlich verwelkt, damit der Zyklus von Neuem beginnen kann; es ist die Suche nach Schönheit im Chaos, aus dem eine Harmonie entsteht, die dieses Chaos übersteigt. Auf Volume III” kehrt Flore Laurentienne, das Projekt des kanadischen Komponisten, Multiinstrumentalisten und Produzenten Mathieu David Gagnon, zurück.

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Verwurzelt in der Landschaft Québecs und inspiriert von der Weite des Sankt-Lorenz-Stroms führt uns die Musik von Flore Laurentienne an den Rand des Erhabenen, wo wir uns zugleich zerbrechlich und kraftvoll fühlen, schwebend zwischen Verletzlichkeit und Staunen.

Volume III ist eine vertiefte Erkundung des Zusammenspiels von akustischen und synthetischen Elementen, die Flore Laurentienne auszeichnen. Im Gegensatz zu den ersten drei Alben wurden die meisten Stücke gemeinsam mit den Bandmitgliedern während Residenzen und Konzerten entwickelt, bevor sie aufgenommen wurden – ein Prozess, der die Kompositionen bereicherte, während sie sich noch im Wandel befanden. Die Band treibt das Projekt voran und inspiriert Gagnons Schreiben, indem sie den Klang des Projekts weiterentwickelt, nährt und ihm ermöglicht, neue Wege zu gehen.

Flore Laurentienne lässt sich von kontrastierenden Welten inspirieren: von der melodischen Klarheit und dem Kontrapunkt Johann Sebastian Bachs; von der erzählerischen Intensität und progressiven Kühnheit von King Crimson; sowie vom elektronischen Minimalismus Hans-Joachim Roedelius’. Aus dieser unerwarteten Begegnung an der Schnittstelle von klassischer, progressiver und experimenteller Musik entsteht ein dichtes und großzügiges Klangbild, geprägt von unverhohlenem Lyrismus und dynamischen Texturen. Obwohl Laurentienne eine eigene und ausgefeilte musikalische Sprache entwickelt, sucht seine Musik eher nach Tiefe als nach Komplexität.

Volume III markiert den Abschluss einer Trilogie, die 2019 mit “Volume I” begann – mit dem inhärenten und parallelen Wunsch, ein drittes Album zu erreichen, um “Vol. 3”, dem ersten Album von L’Infonie (einem quebecer Kultkollektiv, das Jazz, Prog, Kunstmusik und Poesie verband), Tribut zu zollen. Letzteres beeinflusste die Musik von Flore Laurentienne zwar nicht direkt, wohl aber die Vorstellung von Freiheit in der Komposition, die Klassik und Improvisation miteinander verbindet.

Flore Laurentienne
Volume III

Label: Secret City Records
VÖ: 10.04.2026
Genre: KLASSISCHE CROSSOVER-MUSIK
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Die Entwicklung von Volume III entspricht der Evolution des Projekts: Während der erste Track, “Fleurs“, dem ähnelt, was “Volume II” bot, erlaubt uns das abschließende Stück “(À travers les) Chablis“ einen Ausblick darauf, wie der nächste Teil klingen könnte. Es ist ein Album, das man im Kontext seiner beiden Vorgänger genießen kann und gleichzeitig mit Blick auf die kommende Phase. Flore Laurentienneentwickelt sich ständig weiter, aber von Anfang an blieb die Vision dieselbe: Musik zu schaffen, die lebendig, wahrhaftig, menschlich und kompromisslos ist.

Auf der Bühne erwacht Laurentienne durch ein zentrales Ensemble aus sieben Musiker*innen zum Leben. Im Mittelpunkt steht Komponist und Keyboarder Mathieu David Gagnon, umgeben von einem Streichquartett sowie zwei Musiker*innen an Keyboards und Percussion. In den vergangenen fünf Jahren haben sie eine reiche gemeinsame Live-Erfahrung, ein natürliches Einvernehmen und eine instinktive Verbundenheit entwickelt, die sowohl das Projekt als auch die Arbeit des Komponisten nähren.

Mathieu David Gagnon hat dabei den MiniMoog zu seinem Instrument der Wahl gemacht. Sein Ziel ist es, den Synthesizer im Kontext klassischer Musik zu seiner früheren Bedeutung zurückzuführen. Auf dem Album zeigt sich die Live-Aufnahmeästhetik in bemerkenswerter Konsequenz. Im Konzert ist das Ergebnis atemberaubend: Ein Dutzend klassisch ausgebildeter Musiker*innen, darunter ein Streichquartett, folgen Mathieu als Dirigenten, während er den MiniMoog in Echtzeit spielt und sich ohne den Einsatz vorproduzierter Sounds mit dem Ensemble verzahnt – ein heute seltenes musikalisches Unterfangen. Die Kraft des MiniMoog, dem emblematischen Instrument des Ensembles, verbunden mit der Klangfülle der Streicher, erzeugt ein fesselndes Zusammenspiel, das die Zuhörer*innen in ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis hineinzieht.

Seit der Veröffentlichung des Debütalbums “Volume I” (2019) hat Flore Laurentienne unbestreitbare Erfolge gefeiert und sich innerhalb der weiten Landschaft der instrumentalen Musik etabliert. Seine Musik hat das Publikum begeistert und die Kritiker überzeugt, was ihm drei Félix Awards, zwei GAMIQ, eine Nominierung für einen JUNO Award und einen Platz auf der Longlist des Polaris Music Prize eingebracht hat. Das Stück “Fleuve no 1“ wurde ausgewählt, um die CHANEL Runway Show während der Paris Fashion Week zu eröffnen.

Flore Laurentienne stand bereits mit renommierten Künstlern wie William Basinski, Colin Stetson, Mabe Fratti und Brìghde Chaimbeul auf der Bühne und war bei zahlreichen Festivals zu erleben, darunter Le Guess Who?, Trans Musicales, Big Ears Festival und das Montréal International Jazz Festival.

Auch in der Medienlandschaft hat das Projekt Eindruck hinterlassen: Zweimal war Flore Laurentienne zu Live-Sessions bei KEXP eingeladen und erhielt Unterstützung von BBC Radio 6 Music, Billboard, Stereogum und vielen weiteren.

FLORE LAURENTIENNE:

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