APRIL ART Neues Album – Red

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April Art sind eine der Rockbands, die man in diesem Jahr auf seiner Liste haben sollte. Schon mit ihrem Vorgänger „Rodeo“ (2024) ließ das explosive Bündnis um Frontfrau Lisa-Marie Watz
reihenweise Kinnladen klappen, spätestens die folgenden Konzerte und Festivalgigs offenbarten
dann ein eindeutiges Bild: Hier ist endlich mal wieder eine aufstrebende Sensation aus Deutschland dabei, die Welt zwischen modernem Rock, Alternative Metal und Stadionrefrains zu erobern. Gab’s lange nicht. Insbesondere aus Deutschland. Wobei April Art natürlich nicht in Ländergrenzen denken und eh viel zu international klingen. Sagen wir also einfach: The Pretty Reckless. Halestorm. The Warning. Irgendwas in diese Richtung.

Seit Jahren sind April Art eine Band, die all ihr Herzblut, ihre Zeit und ihre Kohle in den Traum vom Rock’n’Roll-Leben steckt. Mit ihrem neuen Album „Red“ heben sie das alles auf die nächste Stufe: Wie jetzt klar wird, war „Rodeo“ nur der Anfang. Ein kleines Lüftchen vor dem Orkan. 2026 sind April Art zurück. Und sehen endgültig rot. Dieses Album ist ein Alarm, ein Weckruf, ungezähmte Energie, krachende Wucht, klare Haltung statt Scheuklappenfixierung auf Genres. Schneller, höher, weiter, alles auf rot, kein Blick zurück, rien ne va plus: Besser kann man Alternative, Modern Metal und Pop kaum unter einen Hut bringen.

„Wir haben es wirklich als völlig irrwitziges Rodeo erlebt“, blickt Lisa-Marie Watz auf die Zeit
zwischen „Rodeo“ und „Red“ zurück. Seit 2024 entdecken mehr und mehr Menschen diese
entfesselten Energie, die April Art auf der Bühne freisetzt. Weil man eben sofort spürt, dass das hier was anderes ist. Dass diese Menschen um ihr Leben spielen. „Wir wollen wachsen und wir wollen so viele Menschen mit unserer Musik erreichen wie möglich. Das bedeutet aber eben auch, dass wir nicht mehr alles selbst machen können, wie wir es bisher getan haben. Und uns auf das Kerngeschäft konzentrieren sollten: Musik und Konzerte.“ April Art haben sich verpuppt und gestärkt aus dem Kokon geschält. Die Version 2.0 ist da – entschlossener, direkter, selbstbewusster.

Davon profitieren letztlich natürlich auch die Fans. Trotz unzähliger Festivals und großer Tourneen haben Lisa-Marie und ihre Band nämlich Zeit gefunden für eine sensationelle Platte, die in Herz und Bauch gleichzeitig detoniert. Weil der Kopf eben wieder frei ist für das, was zählt: Fette neue Songs.
Grandiose Hooks, riesige Refrains, krachige Gitarren und über allem diese Stimme, die zur
Revolution aufruft. „Red“ kanalisiert besonders eindrucksvoll, wofür diese Band steht: Purer Hunger auf Musik, auf dieses Adrenalin, das nur dann freigesetzt wird, wenn zwischen Band und Publikum eine magische Synergie entsteht. „Mit unserer neuen Platte schärfen wir unsere DNA nach und besinnen uns auf das, was uns von Anfang an wichtig war: Rotzfrech, unangepasst, laut“, so Schlagzeuger und Produzent Ben Juelg. „Für uns toppt dieses Album alles, was wir bisher gemacht haben. Wir haben endgültig zu uns selbst gefunden und sind noch enger zusammengewachsen.“

Frontwoman Lisa-Marie ergänzt: „Wir vier gegen den Rest der Welt.“
Das spürt man auf „Red“ zu jeder Sekunde. April Art sind eine verschworene Einheit, eine Gang,
zwischen die kein Blatt passt. Die Songs schlagen Funken, reißen mit, sind berstend voll mit Energie, die sich nur mühsam im Zaum halten lässt. Sie sagen aber auch: Ihr seid nicht allein mit all dem, was da in der Welt vor sich geht. April Art schreiben Lieder für mehr Empathie, für mehr Toleranz, für mehr Menschlichkeit. Eine Axt für das gefrorene Meer in uns, wie der gute Kafka sagte.

Und noch etwas ist neu: Erstmals arbeitete die Band mit externen Produzenten zusammen, schrieb
das ganze Jahr 2025 über an neuen Songs. „Dieser Blick von außen hat uns stark geholfen, weil wir natürlich immer stark im eigenen Saft kochen. Sie haben uns gezeigt, was das Epizentrum unseres Sounds ist“, weiß Ben Juelg. „Vor allem hat uns diese Arbeitsweise deutlich kreativer gemacht.“
Klar, Anzeichen für diesen Durchmarsch gab es schon zuvor: April Art haben schon Wacken, Summer
Breeze und 70K Tons Of Metal gespielt, hatten ihre Singles in Rotation bei Radio Bob! und
Rockantenne und wurden zigmillionenfach gestreamt. Da hat sich also seit einiger Zeit was
zusammengebraut, was sich mit „Red“ in einem reinigenden Gewitter entlädt. Katharsis durch
furiose, ekstatische, zügellose, irrsinnig intensive Rockmusik. Gibt ja wohl nichts besseres.

Besonders gut wird die DNA dieser Band im neuen Trademark-Song „Bulletproof“ deutlich. Eine
lodernde Hymne mit einem bitterbösen Text, der das Selbstbewusstsein von April Art deutlich
macht. „In diesem Song geht es darum, seinen Hatern zu sagen: ‚Dann trinke ich dein Gift eben, aber du kannst mir trotzdem nichts‘“, so Lisa-Marie. Als Frau an der Spitze einer Rockband hat sie die Mechanismen der Branche natürlich längst erkannt und auch schon früher Songs darüber
geschrieben. Auf „Red“ teilt sie mit Kampfansagen wie „Big Bubble Buillshit“ aber deutlich zynischer und zielgerichteter gegen Patriarchat, Sexismus und Vorurteile aus, während „Panic Stations“ oder „Fall Into Pieces“ zu ultimativen Safe-Space-Hymnen für alle Outsider werden.

Eine Erscheinung war die Sängerin mit den feuerroten Haaren schon immer. Jetzt könnte sie zum
Role Model für eine neue deutsche Rockkultur werden. Und hat mit „Red“ gleich ein neues
Regelwerk dabei.

APRIL ART
Red

Label:  Reaper Entertainment Europe (Warner Music)
VÖ: 02.10.2026
Genre: Rock
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