Spielszene zwischen dem Feudenheimer HC und dem SC Frankfurt 1880 am 4. Oktober 2026 in Mannheim

Feudenheimer HC gewinnt Topspiel im Penaltyschießen

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Keine Tore in der regulären Spielzeit, dafür die Entscheidung vom Punkt: Die Damen des Feudenheimer HC haben am Sonntag, 4. Oktober 2026, das Spitzenspiel der 2. Feldhockey-Bundesliga gegen den SC Frankfurt 1880 für sich entschieden. Nach einem 0:0 nach regulärer Spielzeit setzte sich der FHC im anschließenden Penaltyschießen mit 1:0durch und sicherte sich damit zwei wichtige Punkte.

Schon die Ausgangslage versprach eine enge Partie. Feudenheim war mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen in den Spieltag gegangen, Frankfurt folgte mit acht Zählern aus drei Begegnungen direkt dahinter. Beide Mannschaften hatten in den ersten Wochen der Saison gezeigt, dass mit ihnen im Rennen um die vorderen Plätze zu rechnen ist.

Zwei starke Defensivreihen lassen nichts zu

Auf der Feudenheimer Sportanlage entwickelte sich ein Spiel, in dem beide Teams über die gesamte reguläre Spielzeit ohne Gegentreffer blieben.

Gerade angesichts der bisherigen Offensivwerte war das bemerkenswert. Frankfurt hatte vor der Partie in drei Spielen bereits elf Tore erzielt, Feudenheim kam auf acht Treffer aus vier Begegnungen. Diesmal fanden beide Angriffsreihen jedoch keinen Weg zum Tor.

Je länger die Partie dauerte, desto größer wurde die Bedeutung jeder einzelnen Aktion. Ein Fehler hätte reichen können. Er kam nicht. Nach Ablauf der regulären Spielzeit stand weiterhin 0:0.

Penaltyschießen muss die Entscheidung bringen

Damit ging es direkt ins Penaltyschießen. Und dort hatte Feudenheim das bessere Ende für sich. Der FHC setzte sich mit 1:0 nach Penaltyschießen durch und nahm damit den Zusatzpunkt mit. Frankfurt musste sich trotz einer über die komplette reguläre Spielzeit stabilen Vorstellung mit einem Zähler begnügen.

Ein klassischer Arbeitssieg also nicht. Eher ein Spiel, bei dem Geduld und Nerven entscheidend waren. Für Feudenheim war es zugleich die passende Fortsetzung eines starken Saisonstarts.

FHC bestätigt starke Form

Die Mannheimerinnen hatten bereits vor dem Duell mit Frankfurt überzeugen können. Zum Auftakt gelang ein 2:1-Auswärtssieg beim 1. Hanauer THC, anschließend wurde TuS Lichterfelde ebenfalls mit 2:1 bezwungen.

Beim HC Ludwigsburg musste sich Feudenheim erst im Penaltyschießen geschlagen geben. Danach folgte ein deutliches 4:0 gegen den Nürnberger HTC.

Nun kam gegen Frankfurt der nächste Erfolg hinzu. Nach fünf Spielen steht der Feudenheimer HC bei zwölf Punkten und belegt damit Rang zwei der Süd-Staffel. Nur TuS C Obermenzing liegt mit 13 Zählern davor.

Frankfurt bleibt trotz Niederlage vorne dabei

Auch der SC Frankfurt 1880 hatte vor dem Gastspiel in Mannheim einen starken Saisonstart hingelegt.

Zum Auftakt gewann Frankfurt beim Berliner SC mit 5:1. Einen Tag später folgte ein Erfolg nach Penaltyschießen bei den Zehlendorfer Wespen, anschließend wurde der Rüsselsheimer RK deutlich mit 5:0 geschlagen.

In Feudenheim endete nun erstmals ein Spiel nicht mit einem Frankfurter Erfolg. Durch den Punkt aus dem Penaltyschießen steht der SC80 nach vier Begegnungen bei neun Zählern und auf Tabellenplatz vier.

Der Abstand zur Spitze bleibt damit überschaubar.

Feudenheim wartet ein Berliner Doppelwochenende

Für den Feudenheimer HC geht es am kommenden Wochenende gleich zweimal auswärts weiter. Am Samstag, 10. Oktober, wartet der Berliner SC, einen Tag später folgt das Gastspiel bei den Zehlendorfer Wespen.

Frankfurt empfängt am Samstag den HC Ludwigsburg und reist am Sonntag zum Nürnberger HTC.

Für den FHC geht es dabei darum, die starke Position in der Spitzengruppe zu bestätigen. Das 0:0 gegen Frankfurt war vielleicht kein Offensivspektakel. Spannung hatte die Partie trotzdem bis zum letzten Penalty.

Spieldaten

Feudenheimer HC – SC Frankfurt 1880 1:0 n.P.

Nach regulärer Spielzeit:
0:0

Entscheidung:
1:0 im Penaltyschießen

Spielort:
Feudenheimer HC Sportanlage, Mannheim

Liga:
2. Feldhockey-Bundesliga Damen 2026/27

Foto © by Zimmermann/PIX-Sportfotos

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