Samstag 13. April 2024

Gartengestaltung mit Pflasterklinkern: Nachhaltig, individuell und langlebig

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(akz-o) Der eigene Garten erweitert den Wohnraum nach draußen und sorgt für ein Plus an Lebensqualität. Damit die Freude an diesem zusätzlichen Freiraum lange anhält, sollte der Garten sorgfältig geplant werden. Denn neben Bepflanzung, Möblierung und Beleuchtung tragen auch die Gestaltung von Terrassen und Wegen sowie die Einfassungen von Beeten und Teichen zur Gesamtwirkung des Gartens bei. Hier lohnt es sich, auf hochwertige Materialien zu achten, die ästhetisch zum Gesamtkonzept des Gartens und zur Architektur des Hauses passen und gleichzeitig langlebig und pflegeleicht sind.

Breite Farbpalette und vielfältige Verlegemuster

Ein bewährter Baustoff für die repräsentative und individuelle Gestaltung von Außenflächen sind Pflasterklinker, die aus heimischem Ton gebrannt werden. Mit ihrer Vielfalt an Farben, Formaten und Verlegemustern bieten die charmanten Tonziegel einen großen gestalterischen Spielraum. Das natürliche Farbspektrum des widerstandsfähigen Naturprodukts reicht von dunklen Trendfarben wie Anthrazit oder Schiefer über klassische Rot-/Orangetöne bis hin zu sehr hellen Farben. Neben der Farbe haben Form, Format und Verlegemuster Einfluss auf die Wirkung der Fläche. Rechteck, Quadrat, Dreieck, Mosaikpflaster oder moderne Langformate von bis zu 400 mm Länge lassen sich ebenso miteinander kombinieren wie unterschiedliche Verlegemuster oder Farben. So lassen sich Flächen strukturieren, abgrenzen oder optisch auflockern und gestalterische Ideen individuell umsetzen. Gängige Verlegemuster sind beispielsweise der Reihenverband, der Diagonalverband, der Blockverband oder das Fischgrätmuster.

Farbecht und strapazierfähig

Pflasterklinker überzeugen nicht nur durch ihre Gestaltungsmöglichkeiten, sondern auch durch ihre Materialeigenschaften. Ganz aus der jeweiligen Tonfarbe gebrannt, sind sie farb- und lichtecht und bleichen auch nach jahrzehntelanger Sonneneinstrahlung nicht aus. Ihre dicht gebrannte Oberfläche macht sie unempfindlich gegen Schmutz, Fett und Säure. Weder Grillfett noch ein verschüttetes Glas Rotwein können dem Keramikziegel etwas anhaben. Auch starke Temperaturschwankungen, Frost, Schnee oder Streusalz machen dem robusten Klinker nichts aus. Mit den Jahren entwickeln Pflasterklinker eine reizvolle Patina, die ihnen einen besonderen Charme verleiht. Zur Pflege genügen Regen, Wind und Sonne sowie gelegentliches Abkehren. Ist ein Klinker einmal defekt, lässt er sich leicht herausnehmen, umdrehen oder austauschen.

Nachhaltig und langlebig

Ein Aspekt, der heute ebenfalls eine große Rolle spielt, ist die Nachhaltigkeit. Auch hier punktet das Naturprodukt. Der Ton stammt meist aus heimischen Tongruben, die später renaturiert werden. Lange Transportwege entfallen. Energieaufwand und CO2-Emissionen bei der Produktion konnten in den letzten Jahren durch Investitionen in moderne Technologien deutlich reduziert werden. Mit einer Lebensdauer von über 100 Jahren sind Pflasterklinker überdurchschnittlich langlebig, nachhaltig und wirtschaftlich. Pflasterklinker können wiederverwendet werden und sind sowohl bei Vintage-Fans als auch in der Denkmalpflege und in historischer Umgebung begehrt. Ist eine Wiederverwendung nicht mehr möglich, sind die sortenrein rückbaubaren Tonklinker ein gefragter Wertstoff für technische Gesteinskörnungen im Straßen-, Wege- und Sportplatzbau oder für Vegetationssubstrate. Interessant ist auch die Möglichkeit, Pflasterklinker versickerungsfähig zu verlegen, sodass Regenwasser im Boden versickern und zur Grundwasserbildung beitragen kann.

Weitere Informationen und Broschüren unter www.pflasterklinker.de

Foto: Arbeitsgemeinschaft Pflasterklinker e.V./GIMA/Alexander Bernhard/akz-o

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