Freitag 19. April 2024

Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ 2024 – Mannheimer Musikschüler*innen feiern zahlreiche Erfolge

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Vom 26.01. bis 28.01.24 fand in der Musikschule Mannheim der 61. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ statt. Die Teilnehmer*innen im Alter von 8-20 Jahren kamen aus der Region Mannheim und dem westlichen Rhein-Neckar-Kreis, darunter auch zahlreiche Schüler*innen der Musikschule Mannheim. Mit insgesamt 160 Teilnehmer*innen zeigt sich wieder ein großes Interesse an dem Wettbewerb über alle Altersgruppen hinweg. „Der Wettbewerb ist ein absoluter Erfolg“, betonte Bildungsbürgermeister Dirk Grunert bei seinem Grußwort zum Preisträgerkonzert in der Musikschule Mannheim.
 
Allein 79 erste Preise mit Weiterleitung zum nachfolgenden Landeswettbewerb wurden in diesem Jahr vergeben – unter den Preisträgern waren 46 Schüler*innen der Mannheimer Musikschule. Beim Preisträgerkonzert im Börsensaal der Musikschule stellten einige der Ausgezeichneten – vom Grundschüler bis zur jungen Erwachsenen – Auszüge aus ihren Wettbewerbs-Programmen vor. Dabei reichte die Auswahl vom Barock bis zur Gegenwart, von Johann Sebastian Bachs Partita a-moll für Solo-Flöte bis zu Dietmar Ungeranks „Elefantenbummel“ auf der Gitarre.
 
Es hatte Solowertungen in den Kategorien Gitarre, Fagott, Klarinette, Saxophon, Oboe, Querflöte, Horn, Posaune und Trompete/Flügelhorn sowie Ensemblewertungen in den Segmenten „Klavier vier- bis achthändig oder an zwei Klavieren”, „Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier” und „Duo: Klavier und ein Streichinstrument” beim Regionalwettbewerb gegeben. Dieser bildet zugleich die Voraussetzung, um am Landeswettbewerb teilnehmen zu können, der vom 13. bis zum 17. März in Offenburg ausgerichtet wird. Der darauf aufbauende Bundeswettbewerb findet schließlich an Pfingsten, 16. bis 22. Mai, in Lübeck statt.
 
Neben den 79 ersten Preisen mit Weiterleitung wurden beim Regionalwettbewerb zusätzliche 65 erste Preise ohne Weiterleitung vergeben, 34 davon nach Mannheim. Unter diesen waren 16 Ausgezeichnete aus den sehr jungen Altersstufen – in denen es keine Weiterleitung zum Wettbewerb auf der nächsten Ebene gibt. Darüber hinaus gingen 16 zweite Preise in die Region. Das sei „wirklich eine beeindruckende Bilanz“, die zeige, „dass wir in unserer Region eine große Anzahl junger Menschen haben, die ein tolles musikalisches Talent haben und, was auch dazu gehört, die viel Fleiß investieren in die Musik“, hob der Bildungsbürgermeister hervor.
 
„’Jugend musiziert‘ deckt sich ideal auch mit den Zielen, die wir als Stadt Mannheim verfolgen“, erläuterte Dirk Grunert, der den Preisträgerinnen und Preisträgerinnen an diesem Konzertabend ihre Urkunden überreichte. „Es ist uns wichtig, die Jugendlichen in ihrer Motivation zu stärken, an kulturellen Aktivitäten teilzunehmen, ihre Talente zu fördern“, betonte er. „Und es ist natürlich auch ein wichtiger Baustein in der musikalischen Bildungsarbeit unserer Stadt. Denn dieser Wettbewerb fördert Nachwuchs und er verbreitet die Freude an Musik – auch in die Gesellschaft hinein und über Generationen hinweg.“
 
Eine Voraussetzung, „damit wir so viele junge Menschen so gut fördern können, ist natürlich auch die Motivation des Kollegiums“, dankte er den Lehrkräfte an der Musikschule. Gleichermaßen herzlich dankte der Mannheimer Bürgermeister den Eltern: „Sie halten Ihren Kindern den Rücken frei, damit sie ihre Talente so ausleben können“, wandte er sich direkt an die vielen Mütter und Väter im Saal. Sein Dank galt ebenso dem Musikschul-Team, den Juror*innen sowie Organisator Thomas Zelt, die gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf bei „Jugend musiziert“ gesorgt hatten. Thomas Zelt habe den Wettbewerb seit inzwischen 30 Jahren – und so auch dieses Mal – „hervorragend organisiert“, würdigte Musikschulleiter Bjoern Strangmann dessen langjähriges federführendes Engagement.
 
Dirk Grunert versäumte es zudem nicht, denjenigen, die am kommenden Landeswettbewerb teilnehmen werden, viel Erfolg zu wünschen: „Ich bin mir sicher“, sagte er, „auch dort werden wir die eine oder den anderen auf dem Siegertreppchen sehen.“

Foto © Martin Vögele

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