Dienstag 18. Juni 2024

Moka Efti Orchestra spielt am 16. August Eröffnungskonzert von „Worms: Jazz & Joy“!

Die original Bigband aus der Erfolgsserie „Babylon Berlin" zu Gast in Worms / Weitere bestätigte Acts versprechen hochkarätigen Genremix

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Blues, Klavier-Ragtime, Chansons und opulente Charleston-Nummern im Bigband-Sound: Am 16. August verwandelt sich der Weckerlingplatz beim offiziellen Eröffnungskonzert von „Worms: Jazz & Joy“  in das legendäre „Moka Efti“. Dann steht nämlich das gleichnamige 14-köpfige Ensemble auf der Volksbank-Bühne und nimmt sein Publikum mit auf eine aufregende musikalische Reise in die 20er Jahre und zum prominenten Handlungsschauplatz der ARD-Erfolgsserie „Babylon Berlin“. Neben den bereits angekündigten Konzerten von Alvaro Soler, Juli, Tony Hadley, Gringo Mayer und Il Civetto sowie Philip Lassiter, NAFT und Léon Phal versprechen auch die weiteren bestätigten Acts einen vielseitigen und hochkarätigen Genremix. Unter anderem bereichern Kinga Głyk, Tatiana Eva-Marie, Michelle David & The True-tones sowie Sinu, BRTHR und Antje Schomaker das Festivalprogramm vom 16 bis. 18. August. Tickets sind bereits ab 30 Euro auf www.jazzandjoy.de erhältlich. Schüler, Auszubildende und Studierende erhalten auf Tages- und Mehrtageskarten einen Rabatt von 15 Prozent. Wer das KulturPass-Angebot der Bundesregierung für junge Menschen nutzt, kann sich kostenlos Festivaltickets sichern.

Die Komponisten Nikko Weidemann und Mario Kamien erhielten nicht nur den Auftrag, die Musik für „Babylon Berlin“ zu produzieren, sondern auch Musiker sowohl für den Filmdreh als auch für die Soundtrack-Aufnahmen zu casten. Zusammen mit Saxophonist und Arrangeur Sebastian Borkowski stellten sie so das Moka Efti Orchestra zusammen. Seitdem ist die Formation nicht mehr aus der deutschen Livelandschaft wegzudenken und begeistert auch das Publikum im Ausland.

Im Vorprogramm des Eröffnungskonzerts darf man sich auf ein besonders Band-Revival freuen: Klangk hatten sich 1972 als experimentelle Rockband gegründet und orientierten sich später zu Jazzrock und Funk Fusion. Zu den Höhepunkten ihrer Bandgeschichte gehört unter anderem der Auftritt als Vorgruppe von Meat Loaf. Die Formation besteht aus regionalen und internationalen Musikern, die beispielsweise aus Barbados und Alabama kommen. Die Bandmitglieder sind heute noch musikalisch aktiv und pflegen enge Beziehungen in die Wormser Musikszene. (beide Konzerte am 16.8., Volksbank-Bühne, Weckerlingplatz)

Vielseitiges Konzertprogramm mit weiteren Highlights

Die 27-jährige, in Polen und Frankreich lebende Kinga Głyk ist ein regelrechter Jazz-Shootingstar. Mit internationalen Auftritten sowie Millionen von YouTube-Views für virale Bass-Cover beispielsweise von Eric Clapton oder Bruno Mars hat sie sich als Generationstalent erwiesen. Ihr neues Album „Real Life“ ist ihr bisher markantestes: Inspiriert von Jazz und Funk hat Głyk einzigartige Arrangements geschaffen, die ihre eindrucksvolle Handschrift tragen (16.8., EWR-Bühne, Schlossplatz). 

Vanity Fair feiert die in Brooklyn lebende Tatiana Eva-Marie als „millennial shaking up the jazz scene”. Inspiriert von ihrem eigenen französischen und rumänischen Erbe sowie ihrer Liebe zur Pariser Kunstszene der 1920er bis 1960er Jahre, erkundet sie die Musik von Django Reinhardt, Sidney Bechet, Cole Porter und anderen Komponisten und fügt diesem Mix ihre eigenen Originaltexte und Arrangements hinzu (18.8., Volksbank-Bühne, Weckerlingplatz).

The Jakob Manz Project gehört derzeit zu den erfolgreichsten Bands des jungen deutschen Jazz. Direkter und klarer Sound, reichhaltige Dynamik und emotionale Tiefe – das sind die herausragenden Aspekte ihrer Musik inspiriert von Jazzrock und Funk, angereichert mit Einflüssen aus Soul, Pop, Weltmusik oder Hip-Hop (17.8., Volksbank-Bühne, Weckerlingplatz). 

Mit ihren lebhaften Rhythmen, kraftvollen Stimmen und starken Melodien haben Soul-Queen Michelle David und ihre True-tones bereits zahlreiche Festivals und Clubs erobert und wissen, wie man einen mitreißenden Abend mit klassischem Soul gestaltet. 

Mit starken und klaren Melodien in Kombination mit einer stilistischen Bandbreite aus Jazz, Fusion, Folk, Pop und Weltmusik überzeugt triosence auch jene, die mit Jazz bislang eher wenig anfangen können (beide Konzerte am 18.8., Volksbank-Bühne, Weckerlingplatz). 

Der aus der Wormser Partnerstadt Parma stammende Bassist Roberto Bonati tritt mit seinem Madreperla Trio auf und präsentiert neue Kompositionen – beschwörend, kammermusikalisch und im Gleichgewicht zwischen Melodie und Experiment (18.8., EWR-Bühne, Schlossplatz). 

Auf dem Grat zwischen Jazz-Tradition und Moderne bewegt sich Marko Mebus, Wormser Jazzpreisträger 2023, mit seinen tiefsinnigen, melodischen und manchmal mystischen Eigenkompositionen (16.8., EWR-Bühne, Schlossplatz).
Julia „Jules“ Nagele alias listentojules sprengt die Genregrenzen mit ihrem hochgelobten Mix aus Neo Soul, Jazz und Singer-Songwriter Manier, getragen von ihren unverkennbaren Gitarrenpickings sowie ihrer einzigartigen, warmen Stimme (17.8., Sparkassen-Bühne, Marktplatz). 

Der Sound von Ayom ist in der afrobrasilianischen Musik verwurzelt. Sein Publikum begeistert das Vier-Nationen-Sextett  mit einer Mischung aus brasilianischen, tropischen, afrolatinischen und afrolusitanischen Klängen, gespielt mit unwiderstehlichem Swing. 

Das Balkan Fuego Trio macht seinem Namen alle Ehre, denn hier treffen die pulsierenden Rhythmen des Balkans in einer einzigartigen Fusion auf die leidenschaftliche Intensität des Flamencos (beide Konzerte am 17.8., EWR-Bühne, Schlossplatz).

Das Duo Eypa verbindet unterschiedliche kulturelle und musikalische Einflüsse mit Synthesizer und E-Oud (einer elektronischen Version einer arabischen Kurzhalslaute) zu einem tanceartigen elektro-akustischen Sound, der jedes Live-Set zu einer einzigartigen Show macht (16.8. RENOLIT-Bühne, Jugendherberge).

In einer bilingualen Kindheit verwurzelt, schreibt Sinu, Sinan Köylü, Songs auf deutsch und türkisch, die durch ihren Klangreichtum sowie ihre poetische Qualität und Schönheit, den Raum erfüllen und gängige Sprachklischees des Deutschen wie des Türkischen hinter sich lassen (18.8., Sparkassen-Bühne, Marktplatz). 

Die Wurzeln von BRTHR liegen im Folk, Country, Softrock und Adult Oriented Rock – mittlerweile aber vor allem im Soul. Der Musik vermeintlich „alter Hasen“ verleihen sie neue Frische, gerade weil sie ihre Songs mit ruhiger Hand und überzeugender Leichtigkeit inszenieren (16.8. RENOLIT-Bühne, Jugendherberge). 

Beim letzten Reeperbahn Festival hat Antje Schomaker bereits einen Vorgeschmack auf ihre diesjährige „Snacks Tour“ gegeben und überzeugte mit ihrem tanzbarem Sound zwischen Akustik, Indie-Pop und Folk sowie ihren smarten und anspruchsvollen Texten (18.8. RENOLIT-Bühne, Jugendherberge).

Mehr Infos und weitere Acts findet man auf www.jazzandjoy.de

Foto © Joachim Gern

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