AXEL ONE – „MEMOIRS OF PAIN“
Wenn Worte nicht mehr reichen, spricht die Musik. Laut. Ungefiltert. Wahr.
Manche Geschichten schreibt man, weil man will.
Andere, weil man muss.
„Memoirs of Pain“, die neue EP von Axel One, ist so eine Geschichte.
Nicht entstanden aus Kalkül, nicht geboren aus der Suche nach Relevanz, nicht gemacht, um ins Radio zu passen.
Sondern gewachsen aus einer Zeit, in der nichts mehr leicht war. Und Musik die einzige Sprache blieb, die noch ehrlich klang.
Diese EP ist kein Statement. Sie ist ein Überlebenszeichen.
Eine emotionale Bestandsaufnahme, ein Aufbruch aus dem Innersten.
Fünf Songs, die einen Menschen zeigen, der gefallen ist – und sich entschlossen hat, nicht unten zu bleiben.
Axel One – der Neubeginn eines Getriebenen
Geboren 1989 in Berlin-Köpenick.
Seit Jahrzehnten in der Musik unterwegs, zuerst im Hintergrund, dann auf den Bühnen der Welt.
Als Bassist tourte Axel mit Acts wie We Butter The Bread With Butter, Placenta, Turbobier – ein fester Name in der Szene, immer da, immer aktiv.
Nebenbei baute er sich eine zweite Karriere auf: als Moderator, Youtuber, Performer, Infaulencer, Podcaster, DJ. Ob „Berlin Metal TV“, „Beer & Beauty“, „Access All Areas“ (Universal Music), „Volles Brett“ (Media Markt @ Wacken) oder der Podcast „Gnadenlos“ mit Zacke Zahn (Metal Hammer) – Axel war immer da, wo es laut war.
Doch irgendwann wurde es still. Nicht um ihn herum, sondern in ihm.
Zwischen Tourleben, Algorithmen, Erwartungen und immer neuen Projekten verlor sich der Fokus.
Das ständige Springen, das permanente Überreizen, das Gefühl, immer hinterherzuhinken.
Doch anstatt sich darin zu verlieren, stellte Axel sich neu auf. Ohne Plan. Aber mit Haltung.
Und mit Musik, die so ehrlich ist, dass sie fast weh tut.
„Memoirs of Pain“ – Musik aus einem echten Leben
Die fünf Songs dieser EP sind Momentaufnahmen eines inneren Ausnahmezustands.
Keine konstruierte Konzeptkunst, sondern rohe, kantige, zutiefst persönliche Tracks, geschrieben und produziert zusammen mit Marco Meyer (u. a. One I Cinema, „Zugezogen“, „Verlass mich (nicht)“), der Axel seit Jahren kennt – nicht nur musikalisch, sondern menschlich.
Hier gibt es keinen Bass, keine Samples, kein Effektfeuerwerk zur Ablenkung.
Stattdessen steht Axel erstmals mit Gitarre und Gesang ganz vorne. Und sagt, was gesagt werden muss.
Diese Musik ist nicht glatt, nicht angepasst, nicht auf Hit geschrieben.
Aber sie ist echt. Und das ist heute seltener, als man denkt.

Axel One
MEMOIRS OF PAIN
Label: TBA
VÖ: 26.09.2025
Genre: Metal
Bei iTunes kaufen
„Abusive People“ – Musik, die nicht schweigt
„We are the voices you tried to drown – the shattered hearts that you pushed down.“
„Abusive People“ ist der vielleicht stärkste, unbequemste Track der EP – und das aus gutem Grund. Es ist ein Song für alle, die gelitten haben unter Macht, Manipulation, Missbrauch. Eine Anklage – ja. Aber vor allem eine Wiederaneignung von Stimme, Würde, Raum.
Axel nimmt hier kein Blatt vor den Mund. Und er spricht nicht nur für sich, sondern für viele, die nicht gehört wurden. Diese Musik will nicht trösten. Sie will erinnern. Erschüttern. Empowern.
„Behind the fame, behind the mask – truth decays while questions ask.“
„Gravity’s Gone“ – vom Loslassen und der Rückkehr zu sich selbst
„I was orbiting your hollow sun – burned out, collapsing, but now I’m done.“
„Gravity’s Gone“ erzählt die Geschichte einer Abhängigkeit, die sich nicht wie eine anfühlt. Emotionale Verstrickung. Selbstverlust. Das Gefühl, sich um ein schwarzes Loch zu drehen, das nie etwas zurückgibt.
Doch dann: die Erkenntnis. Der Bruch. Der erste Schritt. Und plötzlich ist da wieder Raum zum Atmen.
„I’m rising clear – no tether left to hold me near.“
Ein Song, der sich nicht nur an eine Beziehung richtet – sondern an alles, was uns klein hält. Vergangenheit. Zweifel. Angst. Gesellschaftliche Erwartungen. Axel One sagt sich davon los – und das hört man in jeder Note.
Weitere Songs, weitere Wunden, weitere Wege
„Silence (is a grave)“ – über die lähmende Macht des Nichtgesagten, des Verschluckten, des nie Verarbeiteten.
„Septic Hectic“ – ein Spiegel unserer Zeit: schnell, fordernd, überfordernd. Über das permanente Online-Sein-Müssen, über Burnout und die Sehnsucht nach einem echten Moment.
Jeder Song auf „Memoirs of Pain“ ist ein Fragment, ein Kapitel, ein Puzzle-Teil. Und zusammen ergeben sie ein Bild, das so viele kennen – aber kaum jemand ausspricht.
Kein Produkt. Kein Image. Kein Filter.
Axel One ist keiner, der sich verkauft. Er war nie Influencer im klassischen Sinne, obwohl er mit seinem Content Millionen erreichte. Er war nie reiner Musiker, obwohl er auf den größten Bühnen stand. Er war nie nur Moderator, obwohl er mit den Größen der Szene Interviews führte: Metallica, Steel Panther, Killswitch Engage, Trivium und viele mehr.
Was Axel ist, war schon immer: echt.
Und jetzt ist er bereit, nur noch das zu sein.
„Memoirs of Pain“ ist mehr als Musik. Es ist die Rückeroberung einer Stimme. Ein Soundtrack für alle, die sich neu sortieren müssen. Für alle, die keine perfekten Songs brauchen – sondern solche, die ihnen das Gefühl geben, nicht allein zu sein.
Axel One zeigt hier eine Tiefe, die nicht konstruiert ist. Er wirkt nicht verwundet – sondern transformiert. Nicht gebrochen – sondern befreit.
Das hier ist keine EP, die dich nebenbei begleitet.
Sie bleibt. Sie arbeitet in dir. Sie will etwas sagen.
Und sie sagt es mit der Wucht eines Künstlers, der nichts mehr zurückhält.
„Memoirs of Pain“ – jetzt überall streamen. Folge Axel One auf Instagram, YouTube & Co. Für alle, die es satt haben, sich zu verstellen. Für alle, die fühlen. Für alle, die laut sein wollen – endlich.


