Am Donnerstag, 9. April findet im Erkenbert-Museum Frankenthal die letzte Kuratorenführung durch die aktuelle Ausstellung „Glockenguss in Frankenthal“ statt. Die Führung wird von einem Gebärdensprachdolmetscher unterstützt und ist somit auch für auch für Menschen geeignet ist, die gehörlos, ertaubt oder schwerhörig sind und deren Muttersprache die Gebärdensprache ist.
Die einstündige Kuratorenführung bietet somit einem breiteren Publikum die Möglichkeit, Näheres zur aktuellen Ausstellung im Erkenbert-Museum „Glockenguss in Frankenthal“ zu erfahren. Die Ausstellung, die noch bis einschließlich 12. April im Foyer des Erkenbert-Museums zu sehen ist, beleuchtet mit zahlreichen historischen Objekten und Anschauungsmaterial verschiedene Aspekte des Glockengusses mit dem Fokus auf alle Betriebe, die in Frankenthal Glocken gegossen haben.
Damit wird eine Zeitspanne von Georg Friedrich Schraders 1173 eröffneter Gießerei über dessen Nachfolger Sprinkhorn und Pfeifer bis zu Andreas Hamm und dessen Erben, die die Hamm’sche Gießerei bis in die 1960er Jahre betrieben, abgedeckt. Eingebettet wird die Geschichte der Frankenthaler Gießereien in die Kulturgeschichte von Glocken im Allgemeinen und die Beleuchtung der Techniken der Herstellung und des Klangs im Besonderen. Jeder Themenbereich wird durch Objekte wie für die Herstellung erforderliche Werkzeuge, fertige Produkte, Dokumente, Graphiken oder persönliche Gegenstände der Frankenthaler Glockengießer veranschaulicht.
Kunstprojekte von Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums und Karolinen-Gymnasiums bereichern die Ausstellung um eine aktuelle Auseinandersetzung mit dem Thema Glockenklang.
Bei der Kuratorenführung erfahren die Besucherinnen und Besucher Zusätzliches zu ausgewählten Bereichen und Objekten und erhalten Einblick in die Entstehung und Umsetzung der Ausstellung.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Mehr zur Ausstellung
Die Ausstellung „Glockenguss in Frankenthal“ ist bis zum 12. April im Foyer des Erkenbert-Museums zu sehen. Im Fokus stehen alle Betriebe, die in Frankenthal Glocken gegossen haben. Eingebettet wird dieser Aspekt in einen Teil zur Kulturgeschichte von Glocken im Allgemeinen und die Beleuchtung der Techniken der Herstellung und des Klangs. Jeder Themenbereich wird durch Objekte wie für die Herstellung erforderliche Werkzeuge, fertige Produkte, Dokumente, Graphiken oder persönliche Gegenstände der Frankenthaler Glockengießer veranschaulicht. Kunstprojekte von Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums und Karolinen-Gymnasiums bereichern die Ausstellung um eine aktuelle Auseinandersetzung mit dem Thema Glockenklang.
Das Museum selbst ist nur für diese Sonderausstellung und das Rahmenprogramm geöffnet und ansonsten weiterhin wegen der anstehenden Sanierungsarbeiten geschlossen.
Informationen und Programm: www.frankenthal.de/glockenguss
AUF EINEN BLICK
Kuratorenführung mit Gebärdensprachdolmetscher durch die Ausstellung „Glocken-guss in Frankenthal“
Donnerstag, 09. April
Zeit: 17 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde
Veranstaltungsort:
Erkenbert-Museum
Rathausplatz
67227 Frankenthal


