
Dream Theater in der Jahrhunderthalle Frankfurt: Ein episches Jubiläum von „Metropolis Pt. 2“
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Am 6. Februar 2020 sorgte die legendäre Progressive-Metal-Band Dream Theater in der Jahrhunderthalle Frankfurt für einen unvergesslichen Konzertabend. Mit ihrem Klassiker „Metropolis Pt. 2: Scenes from a Memory“ zelebrierten sie eine dreistündige Performance, die die Band einmal mehr als unangefochtene Heroen des Prog-Metal etablierte.
Historie und Meilensteine des Prog-Metal
Bereits mit ihrer Gründung 1985, und vor allem durch ihre bahnbrechende Fusion von modernen Heavy-Metal-Riffs und den komplexen Melodien des Progressive Rocks der 1970er Jahre, stellte Dream Theater neue Maßstäbe in der Musiklandschaft. Ihr einzigartiger Sound fand schnell weltweite Anerkennung, und die Band schaffte es, Genre-Grenzen zu sprengen und sich als Institution des Musikuniversums zu etablieren.
Mit ihrem bahnbrechenden Album „Images and Words“ aus dem Jahr 1992 erreichten Dream Theater erstmals Goldstatus in den USA und sicherten sich damit einen festen Platz in der Musikgeschichte. Die mitreißende Energie und technische Brillanz der Musiker legte den Grundstein für den weltweiten Erfolg.
(Anmerkung zur Besetzung: Der Originaltext nennt hier Mike Portnoy. Während Portnoy als Gründungsmitglied auf Alben wie „Images and Words“ und „Metropolis Pt. 2“ Schlagzeug spielte und die Historie der Band maßgeblich prägte, saß bei diesem Konzert im Jahr 2020 Mike Mangini hinter dem Drumset.)
Es folgten weitere Meisterwerke wie „Metropolis Pt. 2: Scenes from a Memory“ von 1999, das nicht nur als eines der besten Konzeptalben aller Zeiten gilt, sondern die Band zu einer der prägendsten Größen im Prog-Metal machte. Fast zwei Jahrzehnte später, 2015, meldete sich Dream Theater mit ihrem zwölften, selbstbetitelten Album zurück. Doch der wahre Höhepunkt ihrer Karriere, der an diesem Abend gefeiert wurde, war die fast schon mystische Darbietung von „Metropolis Pt. 2“, ein Werk, das nicht nur musikalisch, sondern auch erzählerisch absolute Maßstäbe setzte.
Eine energiegeladene Darbietung voller Präzision
Die Fans in der ausverkauften Jahrhunderthalle erlebten eine energiegeladene Darbietung, bei der jedes Detail der komplexen Stücke mit höchster Präzision wiedergegeben wurde:
- John Petrucci und Jordan Rudess brillierten mit ihren geradezu unmenschlich virtuosen Soli.
- James LaBrie machte mit seiner kraftvollen Stimme und beeindruckenden Bühnenpräsenz die komplexen Emotionen der Story lebendig.
Das epische Werk, das die Geschichte von Nicholas und der geheimnisvollen Vergangenheit von Victoria erzählt, wurde von den Musikern mit solch einer Leidenschaft und Hingabe präsentiert, dass es beinahe den Eindruck erweckte, als ob die Zeit stillstand.
Ein unvergessliches Meisterwerk der Emotionen
Der Klang, die musikalische Raffinesse und die einzigartige Atmosphäre des Konzerts brachten die Zuschauer immer wieder zum Staunen. Dream Theater verstanden es, nicht nur als Band, sondern als geschichtenerzählende Künstler zuüberzeugen, die ihre Fans auf eine Reise durch komplexe musikalische Landschaften und emotionale Höhen und Tiefen mitnahmen.
Der epische Sound von Dream Theater lebt durch die Verbindung von Heavy Metal, Progressivem Rock und symphonischen Elementen – und der Abend in Frankfurt war ein perfektes Beispiel dafür, warum sie seit Jahrzehnten zu den wichtigsten und einflussreichsten Bands im Metal-Universum gehören. Die Dreistunden-Setlist, die den Klassiker „Metropolis Pt. 2“ in seiner vollen Pracht präsentierte, wurde mit reichlich Applaus und ohrenbetäubendem Jubel honoriert.
Ein unvergessliches Konzert, das nicht nur die treuen Fans von Dream Theater begeisterte, sondern auch die Musikwelt einmal mehr daran erinnerte, warum diese Band zu den größten und nachhaltigsten Legenden des modernen Rock und Metal gehört.
Text & Fotos © by Boris Korpak | bokopictures














