Dienstag 6. Dezember 2022

Stellantis Heritage zeigt sechs Klassiker und eine Weltpremiere 

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  • Am kommenden Wochenende (20. bis 23. Oktober 2022) präsentiert sich Stellantis Heritage auf der „Auto e Moto d’Epoca“, die seit mehr als drei Jahrzehnten als eine der wichtigsten europäischen Messen für historische Automobile und Motorräder gilt
  • Stellantis Heritage stellt in Padua sechs legendäre Klassiker aus: Abarth 750 Record (1956), Abarth 1000 SP (1966), Alfa Romeo Alfetta (1974), Alfa Romeo S.Z. (1989), Lancia Aurelia B20 GT (1951) und Lancia Delta HF Integrale (1994).
  • Ergänzt wird die Präsentation durch eine Weltpremiere: Der Abarth Classiche 1000 SP wird in einer Kleinserie von nur fünf Exemplaren gefertigt. Der neue Sportwagen ist eine Hommage an ein Rennfahrzeug von Abarth aus dem Jahr 1966 und führt ein Projekt zu Ende, das 2009 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
  • Aufgabe von Stellantis Heritage ist es, das Erbe der Marken Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth zu bewahren und zu präsentieren. Zum Angebot gehören jetzt auch Führungen im „Heritage Hub“ in Turin, einem Museum mit rund 300 Fahrzeugen aus der historischen Sammlung von Stellantis.

Rüsselsheim am Main, im Oktober 2022 – Mit einer Fläche von rund 115.000 Quadratmetern, etwa 1.600 Ausstellern sowie über 5.000 zum Verkauf angebotenen Automobilen und Motorrädern zählt die „Auto e Moto d’Epoca“ in der norditalienischen Stadt Padua zu den wichtigsten Oldtimermessen in Europa. Am kommenden Wochenende (20.-23. Oktober 2022) werden rund 130.000 Besucher erwartet. Stellantis Heritage beteiligt sich an der Messe mit einem großen Stand, auf dem sechs Klassiker aus verschiedenen Epochen und von verschiedenen Marken sowie ein neues Modell als Weltpremiere zu sehen sind. Stellantis Heritage geht auf eine 2015 gegründete Abteilung zurück, deren Aufgabe die Wahrung des Erbes der Marken Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth sowie der Werte von über 120 Jahren Leidenschaft für Automobile ist. 

Die Historie der italienischen Marken von Stellantis wird vertreten durch den Abarth 750 Record aus dem Jahr 1956, den Abarth 1000 SP (1966), die Alfa Romeo Alfetta (1974), den Alfa Romeo S.Z. (1989), die Lancia Aurelia B20 GT (1951) und als jüngstem Vertreter ein Lancia Delta HF Integrale von 1994. Neben diesen historischen Schmuckstücken feiert der Abarth Classiche 1000 SP Weltpremiere. Der zweisitzige Sportwagen ist inspiriert vom Abarth 1000 Sport Prototipo, einem Rennwagen aus dem Jahr 1966. Der neue Abarth Classiche 1000 SP wird ausschließlich auf Bestellung und in einer maximalen Stückzahl von fünf Exemplaren produziert. Der Spider ist gleichzeitig das erste Modell, das eine der Classiche-Marken unter der Schirmherrschaft von Stellantis Heritage vorstellt.

Ein weiteres Thema auf der Messe in Padua ist die Aufwertung der Echtheitszertifikate von Alfa Romeo Classiche, mit denen die Originalität von Oldtimern in Privatbesitz dokumentiert wird. An der Spitze des Prozesses steht nun ein Zertifizierungsausschuss, dem Mitglieder des Topmanagements von Alfa Romeo sowie Markenexperten und Techniker angehören. Als Beispiel für die Arbeit dieses Teams ist auf dem Stand von Stellantis Heritage eine Alfa Romeo Alfetta ausgestellt, die sich seit 1974 im Besitz einer Familie befindet. Die Limousine begeistert durch Originalzustand: Der Motor ist derselbe wie am ersten Tag, auch Farbe und Innenausstattung sind original erhalten. 

Begleitet wird die 48 Jahre alte Alfetta von einem Alfa Romeo S.Z. des Baujahres 1989, der bei Stellantis Heritage restauriert wurde und normalerweise im „Heritage Hub“ in Turin ausgestellt ist. Diese beiden Alfa Romeo verbindet eine enge technische Verwandtschaft. Das Modell Alfetta, das 2022 seinen 50. Geburtstag feiert, zeichnet sich durch den sogenannten Transaxle-Antrieb aus. Hinter dieser Bezeichnung steckt die meist bei Sportwagen zu findende Konfiguration mit dem Motor vorne sowie Getriebe, Differential und Kupplung an der Hinterachse. Diese basiert bei der Alfa Romeo Alfetta außerdem auf dem Prinzip De-Dion, bei dem Achskörper und die Einheit aus Getriebe, Differenzial und Kupplung getrennt aufgehängt sind. Das von Alfa Romeo mit der Alfetta 1972 im Serienfahrzeug eingeführte Prinzip verwendete die Marke letztmalig ab 1989 bei den Modellen S.Z. und R.Z.

Die Heimat beider Fahrzeuge sowie rund 300 weiterer Oldtimer aus der historischen Sammlung der Stellantis-Gruppe, der „Heritage Hub“ im Turiner Stadtteil Mirafiori, ist inzwischen im Rahmen von geführten Touren öffentlich zugänglich. Einzelne Räume stehen darüber hinaus auch Institutionen und Unternehmen für Kultur- und Firmenveranstaltungen zur Verfügung (weitere Informationen auf Anfrage per Mail an heritagehub@stellantis.com).

ABARTH CLASSICE 1000 SP (2022)

Der Abarth Classiche 1000 SP ist die zeitgenössische Neuinterpretation eines Rennwagens von Abarth aus dem Jahr 1966, einem der Meilensteine in der Wettbewerbsgeschichte der Marke mit dem Skorpion im Wappen. Durch seinen einzigartigen Stil, seine hohe Leistungsfähigkeit und Rennsiege in ganz Europa wurde der Abarth 1000 SP seinerzeit zu einem der beliebtesten Modelle des Unternehmens. Dieser legendäre Rennwagen inspirierte die Designer des Centro Stile Fiat und von Abarth schon 2009 zu einem Konzeptfahrzeug als Hommage an den berühmten Vorläufer. 2021, genau 55 Jahre nach der Markteinführung des historischen Abarth 1000 SP, nahm Abarth Classiche das Projekt wieder auf und entwickelte ein Automobil, das den Charakter des Rennwagens von 1966 in die Gegenwart transferiert.

Der neue Abarth Classiche 1000 SP greift die Linien und ästhetischen Elemente des Ur-Modells auf. Die windschnittige Karosserie mit den geschwungenen Kotflügeln lässt sofort das Layout eines Spider mit Mittelmotor erkennen. Die Geometrien am Heck des Abarth Classiche 1000 SP unterstreichen die perfekte Harmonie zwischen Rückleuchten und Abgasanlage. Die weit außen liegende Position der Rückleuchten unterstreicht die bemerkenswerte Breite des Fahrzeugs. 

Die Lackierung in einem kräftigen Rot betont die charakteristischen Lufteinlässe der vorderen Haube und der Abdeckung des Mittelmotors. Auch die Scheinwerfer spiegeln das minimalistische Design des historischen Abarth 1000 SP wider, mit punktförmigen Scheinwerfern vorne und einzelnen, runden Rückleuchten hinten. Der Abarth Classiche 1000 SP ist mit einem 1,8-Liter-Turbomotor ausgestattet, der 177 kW (240 PS) bei 6.000 Touren leistet.

ABARTH 1000 SP (1966)

Die Bezeichnung Abarth 1000 SP verrät zwei Basisdaten: Die Zahl 1.000 steht für den Hubraum des Motors in Kubikzentimetern. SP ist die Abkürzung für „Sport Prototipo“ und bezeichnet die Rennklasse, für die das Fahrzeug entwickelt wurde. Der Abarth 1000 SP ist ein leichter und leistungsstarker Rennwagen mit einer zweisitzigen Spider-Karosserie, konstruiert 1966 von Mario Colucci. Ausgestattet mit einem aus Stahl gefertigten Gitterrohrrahmen-Chassis und Mittelmotor, wurde der Abarth 1000 SP vom offiziellen Werksteam des in Turin beheimateten Meistertuners Carlo Abarth eingesetzt. Die ausgezeichneten Ergebnisse bei prestigeträchtigen Rennen waren die beste Werbung, um das Fahrzeug bekannt zu machen.

Der Abarth 1000 SP hat eine weitere Evolution des aus dem Fiat 600 stammenden Vierzylindermotors unter der Haube, von dem viele Abarth dieser Ära angetrieben wurden. Mit auf 1.000 Kubikzentimeter erhöhtem Hubraum und doppelter Nockenwelle ist das Triebwerk sowohl für kurze Sprints am Berg als auch für harte Langstreckenrennen konzipiert. Das leichte Chassis sowie die Karosserie aus Polyurethan und Glasfaser sorgen für ein Leergewicht des Abarth 1000 SP von nur 480 Kilogramm. Die flache und stromlinienförmige Karosserie ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 220 km/h.

Den ersten großen Erfolg erzielte der Abarth 1000 SP am 4. September 1966: Beim 500-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring gewann das deutsche Fahrerteam Herbert Müller/Klaus Steinmetz überlegen die Klasse für Fahrzeuge bis 1.000 Kubikzentimeter Hubraum und wurde Dritter in der Gesamtwertung. Nur wenige Tage später sicherte sich der Italiener Leo Cella am Lenkrad des Abarth 1000 SP bei einem Bergrennen im Aostatal in Norditalien seinerseits den Sieg in der Einliter-Klasse.    

Diese beiden Überraschungserfolge sprachen sich schnell herum, und schon bald gingen bei Abarth die ersten Bestellungen für den Abarth 1000 SP ein. Nach der Produktion von 50 Fahrzeugen konnte Abarth im März 1968 die Homologation in der sogenannten Gruppe 4 beantragen. Damit war das Fahrzeug nicht mehr ausschließlich bei Rennen zugelassen, die für Prototypen offen standen.

Und die Erfolgsserie des Abarth 1000 SP riss nicht ab. Dank zahlreicher Weiterentwicklungen und Verbesserungen blieb das Fahrzeug über ein Jahrzehnt bei Rennen siegreich und erfreute trotz zeitweise langer Lieferfristen viele Privatfahrer.

ABARTH 750 RECORD (1956)

Der 1956 auf dem Turiner Autosalon vorgestellte Abarth 750 Record ist durch seine charakteristische Karosserie unverwechselbar. Ihr Profil war speziell auf eine optimale Aerodynamik ausgerichtet, umhüllte enganliegend den Fahrersitz und endete mit einer großen Heckflosse. Entwickelt hatte die Form Stardesigner Franco Scaglione, gefertigt wurde die Karosserie bei Bertone.

Der im Heck platzierte Motor war vom Vierzylinder des Fiat 600 abgeleitet, der von Abarth auf 750 Kubikzentimeter vergrößert wurde. Die serienmäßigen Radaufhängungen und einige mechanische Teile behielten die Abarth-Techniker bei. Das Getriebe verfügte über nur drei Gänge, wobei der dritte Gang besonders lang übersetzt und auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegt war. Trotz einer Leistung von lediglich 35 kW (47 PS) erreichte der Abarth 750 Record eine Höchstgeschwindigkeit von über 190 km/h. Verantwortlich dafür war auch das extrem niedrige Gewicht von nur 390 Kilogramm, das die Ingenieure unter anderem durch ein Monocoque-förmiges Chassis aus Stahlblech und die Karosserie aus Aluminium erreichten. 

Der Abarth 750 Record stellte im Juni 1956 auf der Rennstrecke in Monza nicht weniger als sechs neue Weltrekorde für diese Fahrzeugklasse auf: über 24 Stunden, über 5.000 Kilometer, über 5.000 Meilen, über 10.000 Kilometer sowie über 48 und 72 Stunden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei allen Rekordfahrten oberhalb von 140 km/h.

ALFA ROMEO ALFETTA (1974)

1967 startete Alfa Romeo ein Projekt, das richtungsweisend für die Zukunft des Unternehmens sein sollte. Als Ergebnis der ständigen Suche nach Verbesserungen und Innovationen entstand ein Konzeptfahrzeug, aus dem wenig später das Serienmodell Alfetta (Baureihe 116) hervorging. Als Weiterentwicklung der in den zwei Jahrzehnten zuvor erfolgreichen Modelle Giulietta und Giulia hob die Alfetta den technischen Standard der Sportlimousinen von Alfa Romeo auf ein noch höheres Niveau.

Im Mai 1972 stellte Alfa Romeo das Serienmodell Alfetta der Öffentlichkeit vor. Stargast der Präsentation war der argentinische Rennfahrer Juan Manuel Fangio, in der Saison 1951 Formel-1-Weltmeister mit Alfa Romeo. Der damalige Grand-Prix-Bolide Tipo 159 trug wegen seines vergleichsweise geringen Hubraums von nur 1,5 Litern den Spitznamen Alfetta, Italienisch für kleiner Alfa. 

21 Jahre später übernahm das Serienmodell Alfa Romeo Alfetta zwei technische Lösungen vom Formel-1-Rennwagen Tipo 159 – das Transaxle-Konzept mit Motor vorne und Getriebe an der Hinterachse sowie die Hinterachskonstruktion nach dem System De-Dion. Auch bei den Fahrleistungen setzte die Alfa Romeo Alfetta für ihre Zeit Maßstäbe. Ihr 1,8-Liter-Motor leistet 90 kW (122 PS) bei 5.500 Touren, genug für eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. 

Zwischen 1972 und 1984 fertigte Alfa Romeo im Werk Arese rund 476.000 Alfetta.

ALFA ROMEO S.Z. (1989)

Der Alfa Romeo S.Z. – für Sprint Zagato – wurde zwischen Ende 1989 und 1991 nur etwa 1.000 Mal gebaut. Den reinrassigen Sportwagen kennzeichnet ein unverwechselbares, selbstbewusstes Design. Verantwortlich dafür zeichnet das Studio Zagato, in dessen Werk in der Nähe von Mailand der Alfa Romeo S.Z. auch weitgehend in Handarbeit gefertigt wurde. Die Karosserie besteht aus Kunststoff. Chassis, Fahrwerk und Antrieb stammen vom Alfa Romeo 75. Die Leistung des 3,0-Liter-V6-Zylinders wurde auf 152 kW (207 PS) gesteigert. Damit erreicht das Coupé eine Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h.

Der von Stellantis Heritage auf der „Auto e Moto d’Epoca“ gezeigte Alfa Romeo S.Z. ist mehr als einzigartig. Er ist eines der ersten Fahrzeuge, die damals gebaut wurden. Es wurde lange als Versuchsfahrzeug auf dem firmeneigenen Testgelände in Balocco eingesetzt, um unterschiedliche technische Lösungen miteinander zu vergleichen. Als Laborfahrzeug unterscheidet sich dieser Alfa Romeo S.Z. so stark von den späteren Serienfahrzeugen, dass er als Prototyp gilt. 

Das Fahrzeug wurde in der Officine Classiche-Werkstatt in Mirafiori komplett zerlegt und sorgfältig restauriert. Die Karosserie wurde entlackt und anschließend der Lack neu aufgebaut. Der Innenraum wurde unter Erhaltung von möglichst viel Substanz in nahezu Neuzustand versetzt. Gründliche Reinigung und anschließende Beschichtung konservierten den Kraftstofftank. Auch der Motor wurde komplett überholt.

LANCIA AURELIA B20 GT (1951)

Die Lancia Aurelia B20, die von 1951 bis 1958 produziert wurde, war nicht nur ein kommerzieller Erfolg. Das viersitzige Coupé erzielte außerdem hervorragende Ergebnisse im Rennsport.

Präsentiert auf dem Turiner Autosalon 1951, begründete die Lancia Aurelia B20 GT ein völlig neues Fahrzeugformat: das eines Grand-Touring-Modells mit zwei vollwertigen Sitzen vorne und zwei Notsitzen im Fond. Eine weitere Neuheit fand sich unter der Motorhaube. Francesco De Virgilio hatte einen V6-Zylinder mit zwei Litern Hubraum konstruiert, eine Premiere für ein in größerer Serie gefertigtes Fahrzeug. Das samtweich laufende Triebwerk leistete 55 kW (75 PS) bei 4.500 Touren und ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 162 km/h. Dank dieser Leistung verkaufte sich die Lancia Aurelia B20 GT trotz ihres für damalige Verhältnisse hohen Preises von 2,6 Millionen Lire sehr gut.

Ihre Rennpremiere feierte die Lancia Aurelia B20 GT bei der Mille Miglia 1951, zu der Lancia vier praktisch serienmäßige Fahrzeuge anmeldete. Die Werksfahrer Giovanni Bracco und Umberto Maglioli mussten sich erst kurz vor dem Ziel Luigi Villoresi im viel stärkeren Ferrari 4500 geschlagen geben. Der hervorragende zweite Rang von Bracco/Maglioli wurde durch die anderen Lancia Werkswagen auf den Plätzen fünf, sieben und siebzehn bestätigt. Wenige Wochen später beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans siegte Giovanni Bracco in der Klasse bis zwei Liter Hubraum und belegten den zwölften Rang in der Gesamtwertung. Ebenfalls 1951 gewannen Fahrer mit der Lancia Aurelia B20 GT die „6 Stunden von Pescara“ und das über rund 300 Kilometer führende Straßenrennen „Coppa d’oro delle Dolomiti“. Die Mille Miglia 1952 beendeten vier Lancia Aurelia B20 GT unter den ersten Zehn der Gesamtwertung mit dem Duo Luigi Fagioli/Vincenzo Borghi auf Rang drei. 

Die Tatsache, dass Lancia stets nahezu serienmäßige Fahrzeuge in die Rennen schickte, untermauerte den Ruf des Modells Aurelia B20 GT als so effizientes und sicheres Alltagsauto, dass man mit ihm sogar Rennen gewinnen kann. Heute gilt die Lancia Aurelia B20 GT als klassisch-zeitloser Grand-Tourer. Das in Padua ausgestellte Fahrzeug stammt aus der ersten Serie von 500 Exemplaren, die 1951 gefertigt wurden. Diese Lancia Aurelia B20 GT tritt in der perfekten Farbkombination mit schwarzer Karosserie und Innenausstattung aus grauem Stoff auf.

LANCIA DELTA HF INTEGRALE (1994)

Der von Stellantis Heritage auf der „Auto e Moto d’Epoca“ gezeigte Lancia Delta HF Integrale hat das Unternehmen seit 1994 nicht verlassen. Seine Laufleistung beträgt nur wenige Dutzend Kilometer. Das einzigartige Fahrzeug stammt aus der fünften Serie, unter Fans bekannt als „Evo 2“. Es verkörpert die letzte Evolutionsstufe des Lancia Delta, der mit sechs Markentiteln in Folge in der Rallye-Weltmeisterschaft (1987 bis 1992) zur Legende wurde.

Der Lancia Delta HF Integrale von 1994 verfügt wie alle Vorgängermodelle über Vierradantrieb. Im Vergleich zur vierten Baureihe sind allerdings Radaufhängungen und Bremsen der gestiegenen Motorleistung angepasst. Der Vierzylinder-Turbobenziner entwickelt 158 kW (215 PS). Damit erreicht der Lancia Delta HF Integrale eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h.

Für Besitzer eines Lancia Delta lohnt sich der Besuch der Oldtimer-Messe in Padua gleich doppelt, besonders wenn sie gerade ein Fahrzeug restaurieren. Auf dem Stand von Stellantis Heritage sind speziell für verschiedene Varianten des Allrad-Delta nachgefertigte Karosseriebleche und Stoßfänger ausgestellt, die über den Ersatzteilservice von Mopar® zu haben sind.

© stellantis

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