Samstag 13. Juli 2024

JULES AHOI: Veröffentlicht den Titeltrack ‚Magnolia‘ zum kommenden Album ‚MAGNOLIA (The Bauhaus Tapes)‘

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Nach der ersten Single-Auskopplung ‘Old Master’s House’ lässt ein zweiter Vorgeschmack auf ‘MAGNOLIA (The Bauhaus Tapes)’ nicht lange auf sich warten: Am 28. Juni erscheint mit dem Melancholic-Indie-Folk-Song ‘Magnolia’ der Titeltrack des kommenden Albums von Artpop-Musiker Jules Ahoi. Wie der Titel des Albums andeutet, entstand dieses im Rahmen einer einmonatigen Künstlerresidenz von Jules in einem der Meisterhäuser auf dem Gelände des Weltkulturerbe Bauhaus in Dessau. Alle Texte verfasste der Musiker und Grafiker dabei ausschließlich analog – auf einer alten Schreibmaschine, die er zufällig unterwegs zur Residenz auf einem Sperrmüll-Berg fand.

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Die neue Single wirkt wie ein poetischer Brief, gerichtet an eine unbestimmte Person, in einer vielleicht gar nicht allzu fernen Zukunft: 

Im Vergleich zum Vorgänger, geht ‘Magnolia’ musikalisch mehr nach vorne, getragen von den treibenden und zugleich gedämpften Percussions. Im Zentrum steht, wie schon bei ‘Old Master’s House’, der Bariton des Sängers und auch die akustische Gitarre ist als Tempo-Geberin wieder präsent. Begleitet wird dies sehr stimmig von beinahe gespenstisch anmutenden schwebenden Synthie-Klangflächen sowie von Muriel Bonn (Cello) und Ornella Tobar-Gaete (Geige) an den Streichinstrumenten, abwechselnd in Form von Pizzikatos und gestrichenen Melodien.

Der Song behandelt auf poetisch-melancholische Weise die stark begrenzte Blütezeit der Magnolie und zieht Rückschlüsse auf das kurze, aber intensive Aufblühen der klassischen Moderne in Deutschland. In ihm thematisiert der deutsche Singer-Songwriter aber auch eine immer lebensfeindlicher werdende Umwelt und, zwischen den Zeilen, eine Menschheit, die dies nicht zu kümmern scheint. Mit ‘Magnolia’ stellt der Wahlkölner fest: Der Mensch braucht die Erde, die Erde aber nicht unbedingt den Menschen. Ein Abhängigkeitsverhältnis, das von vielen Menschen gern verdrängt oder verleugnet wird.

‘Magnolia’ wurde nicht nur allgemein, sondern auch ganz spezifisch von der kurzlebigen, gleichwohl fesselnden Schönheit des blühenden Magnolienbaums im Garten des Bauhaus-Museums inspiriert, wie Jules Ahoi erzählt:

„Der Titelsong hat etwas mit Abschied zu tun; aber auch mit Wiedersehen. Dieser Baum und seine Blüte waren das perfekte Sinnbild dafür. ‚Magnolia‘ war der letzte Song, den ich am Ende der Künstlerresidenz geschrieben habe und als ich aus Dessau herausfuhr, kam ich am blühenden Magnolienbaum vorbei; das war wie ein Schlussstein. Da war für mich klar, dass dieses Projekt ein vollständiges Album ist und dass es Magnolia heißen muss.“

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Neben dem Magnolienbaum nennt der 34-jährige multidisziplinäre Künstler auch “Die Schönheit des Scheiterns” als Inspirationsquellen für seine neue Single. Letztlich ein tröstlicher Gedanke, denn wie schon der deutsche Lyriker und Autor Hermann Hesse in einem seiner wohl meist zitierten Gedichte festhielt: Alles hat seine Zeit und jedes Ende ist zugleich ein Neubeginn – und diesem wohnt bekanntermaßen “ein Zauber inne”. Bei derartigen Assoziationen wundert es wohl nicht, dass vom Album insbesondere dieser Track an ein musikalisches Gedicht oder – durch die spielerische Gesangsmelodie – auch wie ein modernes und zugleich zeitloses Schlaflied erinnert.

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