Baby Lasagna präsentiert sein Debütalbum „DMNS & Mosquitoes“

Meistgelesene Artikel

- Anzeige -spot_img

Nachdem er beim ESC 2024 in Malmö nicht nur den 2. Platz, sondern auch die meisten Publikumsstimmen für sich gewinnen konnte, serviert Baby Lasagna nun endlich den Hauptgang: Sein Debütalbum „DMNS & Mosquitoes“ erscheint am 07. Februar! 

Das Jahr 2024 war ein Wahnsinnsjahr für den kroatischen ESC-Publikumsliebling/Zweitplatzierten Baby Lasagna („Rim Tim Tagi Dim“) – der am 07. Februar sein Solodebütalbum „DMNS & Mosquitoes“ veröffentlichen wird. Dass er auf Contenance und (Genre-)Konventionen pfeift und stattdessen auf den wildesten Stilmix setzt, um seine ungefiltert-ehrlichen Messages rauszuhauen, hat der 29-jährige Kroate schon mit den ersten Singles klargemacht. Nun also zieht er alle Register, indem er wuchtige EDM/Dance-Beats, harte Rockgitarren, atemlose Rap-Parts und hochfliegende Pop-Hooks zu seinem eigenen Trademark-Sound verschnürt. Live wird er das „DMNS & Mosquitoes“-Debütalbum schon wenige Wochen später in ganz Europa präsentieren, denn die massive „Meow Back Tour“ beginnt am 16. März in Hamburg! 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Apple Music. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Auf Apple Music anhören

Rund die Hälfte der Titel von „DMNS & Mosquitoes“ hat sich schon im Vorfeld als massive Hits entpuppt – neben „Rim Tim Tagi Dim“ wären das u.a. auch „and I“, „Catch Me If You Can“, „Biggie Boom Boom“, „IG Boy“ und „Don’t Hate Yourself, But Don’t Love Yourself Too Much“ sowie die jüngste Single „Stress“. Die insgesamt 14 Albumtracks erscheinen digital sowie auf Vinyl, wobei sich die deutschen Fans von Baby Lasagna auf ein limitiertes LP-Bundle freuen können – mit rotem Vinyl sowie einer signierten Art-Card, die nur dieser Edition beiliegt. 

„Es macht einfach Spaß… und hat absolut keine Scheuklappen“, fasst Marko Purišić aka Baby Lasagna sein Debütalbum zusammen, das ziemlich genau ein Jahr nach dem Auftakt seines ESC-Siegeszugs erscheint, als er zunächst das kroatische Dora-Festival gewinnen sollte, um wenige Monate später auch in Malmö ordentlich abzuräumen – und seither komplett durch die Decke zu gehen. (Sein Kommentar: „Die Zeit war hektisch, chaotisch, lustig, aufregend, beängstigend, überwältigend… und inspirierend.“). Genau genommen das Resultat wilder Experimente (à la „wie wär’s, wenn wir Hardstyle und Metal kombinieren, plus Rap-Parts in den Strophen?!“), setzt Baby Lasagna auf etliche Styles, Genres und Sounds, um eine komplett unverwechselbare Energie zu kreieren – einen authentischen Vibe, der dieses Debüt trotz der vielen Einflüsse zu einem schlüssigen Ganzen macht. 

„Das klingt dann mal provokant und unvorhersehbar. Manchmal fühlt es sich aber auch absolut safe und verständnisvoll an.“ 

Vor allem von härteren Rock-Acts wie Electric Callboy oder auch Twenty One Pilots inspiriert, passt der Sound von Baby Lasagna tatsächlich in keine Schublade: mal augenzwinkernd, mal absolut ernst gemeint, mal stadiongroß und dann wieder knallhart für den Club gemacht, mal zum Nachdenken und meistens einfach zum Tanzen sind die Tracks des 29-Jährigen. Auf dem Eröffnungstitel „Hyprocritical“ jedenfalls macht er seinen Künstlernamen zum Refrain, während drum herum mächtige Beats, Synths und „loaded gun(s)“ explodieren. Als Diss gegen alles Heuchlerische fungiert auch „IG Boy“, bei dem er zwar seine eigenen Fame-Ansprüche ironisch anmeldet („I wanna be famous, great big star“), genau genommen aber die Energie von harten Gitarren und EDM anzapft, um dieses ganze „becoming a God-man“ ad absurdum zu führen. 

Zwischenzeitlich ist das Tempo sogar noch höher (etwa auf dem atemlosen „Good Boy Lasagna“, inklusive düsterer Balkan-Vibes), wobei der Kroate stets zeigt, wie gut er mit „Stress“ umgehen kann: „Let’s throw a party, baby, you and me and my demons, baby,“ lautet sein Gegenmittel, das er mit Gitarren und Claps herunterspült. Für heißhungrige Vorfreude hatte im Vorfeld auch die Single „and I“ gesorgt, ein verspielter, durchaus kalorienreicher Lovesong mit kulinarischem Twist, denn der Track vereint auch überraschende Noten wie einen XL-Breakdown mit höchstem Drama-Faktor, diverse Tempowechsel und natürlich allerhand Referenzen an die geliebte cucina italiana. Ansonsten darf man auch mal durchatmen auf der A-Seite („Less Than Great“), bis die Robo-Stimme des augenzwinkernden Streaming-Hits „Don’t Hate Yourself, But Don’t Love Yourself Too Much“ auch mit „toxic positivity“ abrechnet und den Dance-Faktor zurückbringt. 

Auch auf der B-Seite von „DMNS & Mosquitoes“ geht’s stilistisch in immer neue Richtungen: „Again“ bringt nach dem Schlagabtausch zwischen Synths und Beats noch ein unberechenbares Element ins Spiel, wenn sich plötzlich ein Saxofon in die Sache einmischt. Ganz anders der iberische Strandabstecher namens „Baila“, was klar als Abkürzung zum nächsten Dancefloor fungiert, während „Dopamine“ jene Bewusstseinserweiterungen im Taschenformat thematisiert, die manche Leute als Party-Therapie bevorzugen. Um das klarzustellen: „This is not a glorification/This is a sad song“. (Und genau genommen war sich Baby Lasagna nicht mal sicher, ob er dieses Stück überhaupt aufs Album packen sollte, weil womöglich zu kritisch…). Für ihn selbst kann die Dosis an wuchtigen In-Your-Face-Sounds dabei gar nicht hoch genug sein, das belegt schon die Hitsingle „Rim Tim Tagi Dim“, die hier natürlich auch nicht fehlen darf (nachdem sie inzwischen Streamzahlen in dreistelliger Millionenhöhe verbucht). 

Individualität und Andersartigkeit sind auch die Themen der Hochdruck-Hymne „Catch Me If You Can“: „Man, I don’t know/how to dress and how to smile“, gesteht der 29-Jährige gleich zu Beginn und äußert seine Bedenken, ob er mit seinen Grübelfalten („frowning face“) überhaupt auf irgendeinen Thron passen würde – zumindest bis er erkennt, dass er seine Einzigartigkeit und Ehrlichkeit auch als Stärken ausspielen kann. Auch für „Biggie Boom Boom“ setzt der Kroate auf hypnotische Build-ups und stadiongroße Hooks, zu denen man unmöglich stillsitzen kann. Indem er sich genau genommen selbst in die unterschwelligen Ängste verwandelt – und sich dabei mal wieder kein bisschen zu ernst nimmt –, beschwört er die Geister von Vorfahren und Zombies und lauert uns allen auf („I’m coming for you“). Im Kern jedoch dreht sich mal wieder alles um pulsierende Dance-Beats, hypnotisch-atemlose Verbalakrobatik und maximales Mitsingpotenzial. Zum Finale begegnet man ihm unter der Bettdecke, wenn er auf dem Titelsong „Demons & Mosquitoes“ von unsichtbaren Ängsten und ganz konkreten Stechmücken geplagt wird, bis die Gitarrendruckwellen auch dieses Problem aus der Welt schaffen. 

„Schon seit ich klein war fand ich die Frage faszinierend, wie es wohl ist, über Nacht berühmt zu werden. Ich habe mich oft gefragt, wie ich wohl damit umgehen würde. Inzwischen muss ich es mir allerdings nicht mehr vorstellen – weil es wahr geworden ist.” 

Aufgewachsen im kroatischen Umag, hat Marko Purišić sein Baby Lasagna-Projekt ins Leben gerufen, weil er ein stilistisch offeneres und verspieltes Outlet für seine Ideen etablieren wollte. Als Songwriter hatte er nämlich davor schon einige Erfolge gelandet – unter anderem als Co-Autor für Mono Inc., deren Album erst 2023 in Deutschland auf die #1 ging. Sein eigenes Projekt sollte lockerer und lustiger, lässiger und vor allem ehrlicher sein. „Ich wollte schon immer ganz viel experimentieren und ein Projekt verfolgen, das sich nicht auf ein bestimmtes Genre beschränkt“, so der kroatische Senkrechtstarter, der drauf und dran war, sich einen „regulären Job“ zu suchen, bis dann plötzlich der ESC-Erfolg alles auf den Kopf stellen sollte. Während sein weltbekannter ESC-Hit „Rim Tim Tagi Dim“ inzwischen kombiniert über 100m Streams/Views verzeichnet, konnte er zuletzt auch im Rahmen seiner 2024er Tournee das Publikum zwischen Zagreb, Warschau, Wien und Ljubljana zum Ausrasten bringen. Die kommende „Meow Back“-Tour durch den westlichen Teil Europas beginnt im März und umspannt insgesamt 21 Konzerte in 16 Ländern – drei davon in Deutschland (Hamburg, Berlin, München). 

Tourdaten 2025 – Deutschland
16.03.25 HAMBURG Gruenspan
24.03.25 BERLIN Metropol
02.04.25 MÜNCHEN Ampere

Auf Apple Music anhören

- Anzeige -spot_img

Neuste Artikel