Souleyman, ein junger Mann aus Guinea, versucht in Frankreich Asyl zu erhalten. Ohne Pass und unter hohem Druck schlägt er sich als Fahrradkurier für einen Lieferdienst in Paris durch, um Geld für die notwendigen Papiere zu verdienen. Während ihm nur noch 48 Stunden bis zum Termin beim Amt für Migration bleiben, muss er zwischen Erschöpfung, Hunger und der Suche nach einem Schlafplatz eine Geschichte finden, die ihm die Chance gibt, in Frankreich bleiben zu dürfen.
Mit SOULEYMANS GESCHICHTE gelingt Regisseur Boris Lojkine, der bereits mit CAMILLE (Publikumspreis in Locarno, 2019) internationale Anerkennung fand, ein packendes und tief berührendes Drama über Migration, die Härten der Gig Economy und das Überleben in der Großstadt.

Kinostart: 19. Feburar 2026
Im Verleih von Film Kino Text
Regie: Boris Lojkine
Drehbuch: Boris Lojkine, Delphine Agut
Mit Abou Sangaré, Nina Meurisse, Alpha Oumar Sow, Emmanuel Yovanie uvm.
Frankreich 2024 | 93 Minuten | OmU-Fassung
Der Film wurde bei den César-Preisverleihungen mit gleich vier Auszeichnungen geehrt: Hauptdarsteller Abou Sangaré erhielt den Preis als bester männlicher Nachwuchsdarsteller, das von Boris Lojkine und Delphine Agut verfasste Originaldrehbuch wurde prämiert, Nina Meurisse gewann den César als beste weibliche Nebenrolle, und Xavier Sirven wurde für den besten Schnitt ausgezeichnet.
Auch international sorgte SOULEYMANS GESCHICHTE für Aufsehen: Abou Sangaré wurde in Cannes sowie bei den European Film Awards als bester Hauptdarsteller geehrt – ein eindrucksvoller Beweis für die emotionale Kraft und Authentizität dieser außergewöhnlichen filmischen Erzählung.


