Am 6. Februar 2026 verwandelte sich die MHP Arena in Ludwigsburg in einen intensiven Metal-Kosmos, denn im Rahmen der Arcane Dimensions Tour spielten Amaranthe und Epica eine Co-Headliner Show und als Support von den beiden war Charlotte Wessels mit ihrem Soloprojekt mit am Start.
Den Start machte Charlotte Wessels Nachdem sie als ehemalige Sängerin von DELAIN bereits ein starkes Standing in der Symphonic-Metal-Szene hat, präsentierte sie ihr neues Material mit einer klaren, persönlichen Note. Die Besucher waren anfangs noch ein wenig verhalten, aber von Song zu Song wurde die Stimmung immer besser.
Ihr Set zeichnete sich durch starke emotionale Gesangsleistung und klare Melodien, sowie ruhigen und auch lauteren Songs aus – besonders beim letzten Song „The Exorcism“ wurden die Fans mit ihren Vocal Screams überrascht.
Nach der Umbaupause betraten Epica die Bühne. Mit „Apparition“ vom neusten Album „Aspiral“ ging es düster los, denn Frontfrau Simone Simons war in Nebel gehüllt und kaum zu sehen. Dies änderte sich aber beim darauffolgenden Song „Cross the Divide“.
Mit großer LED Leinwand, coolen Lichteffekten und jubelnden Fans konnte der Abend nur gut werden. Die Band weiß natürlich, wie man eine großartige Show aufzieht und zog mit Humor und Professionalität für jeden Song ein anderes Set auf. So blieb es spannend und der Höhepunkt der Show war dem ein oder anderen Fan vorab klar – es wird ein Duett der drei Sängerinnen geben. So sangen Simone Simons, Elize Ryd und Charlotte Wessels zusammen den EpicaSong „Sirens – Of Blood and Water“.
Mit weiteren Songs aus der großen Discographie ging es auch langsam auf das Ende der Show zu und mit „Beyond The Matrix“ animierte die gut gelaunte Band die Besucher zu springen und mitzusingen.
Somit waren jetzt endgültig alle Besucher aufgewärmt und durften die letzte und dritte Band des Abends sehen.
Amaranthe gingen direkt auf 100% und präsentierten den Opener „Fearless“. Bühnentechnisch hat sich gegenüber der letzten Tour kaum etwas verändert – Hauptmotiv war immer noch das letzte Album „The Catalyst“. Aber das war nebensächlich, denn auch die Musiker waren in Topform und mit passender Lichtshow ging es weiter mit „Viral“, gefolgt von „digital World“. So war klar, dass auch hier kein Album ausgelassen wird und für jeden alten Fan und auch neue Zuschauer etwas dabei war. Die drei Bands waren vorab noch nie zusammen auf Tour, deshalb versammelten sich doch einige Leute in der Halle, wenn auch nicht ausverkauft – um das Spektakel zu sehen.
Genau wie Epica nahm die Band ihre Fans von Sekunde an mit auf eine tolle Reise quer durch die Discographie. Ebenfalls 80 Minuten war das Set lang und zum Abschluss gab es noch einen der Klassiker „Drop Dead Cynical“ zu hören und happy über das tolle Line Up und den großartigen Abend begaben sich die Fans auf den Heimweg.
Text & Fotos © Daniel Selke
Charlotte Wessel
Epica
Amaranthe


































































