Im Zuge der angekündigten Veräußerung von insgesamt 4.400 Wohneinheiten durch die BASF Wohnen + Bauen GmbH rücken auch 95 Wohnungen in Frankenthal in den Fokus. Die Muttergesellschaft BASF SE hatte am gestrigen Montag (23. Februar) bekannt gegeben, einen Großteil ihres Wohnungsbestandes verkaufen zu wollen. Während der Schwerpunkt der betroffenen Einheiten in Ludwigshafen am Rhein liegt, betrifft der geplante Verkauf auch kleinere Bestände in umliegenden Städten – darunter Frankenthal.
Oberbürgermeister Dr. Nicolas Meyer erklärt hierzu: „Für die Stadt Frankenthal steht fest: Bezahlbares Wohnen muss gesichert bleiben. Ein möglicher Eigentümerwechsel darf nicht zu Unsicherheit für die betroffenen Mieterinnen und Mieter führen. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und darf nicht zum Unsicherheitsfaktor werden. Die Menschen brauchen Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Unser Ziel ist es deshalb, tragfähige und sozial ausgewogene Lösungen zu finden. Dabei prüfen wir auch, inwieweit die Frankenthaler Wohnungsbaugesellschaft in einen möglichen weiteren Prozess eingebunden werden kann. Ob und in welcher Form dies realisierbar ist, ist derzeit noch offen und bedarf einer sorgfältigen rechtlichen und wirtschaftlichen Prüfung.“
Oberbürgermeister Meyer steht hierzu auch im engen Austausch mit seinem Ludwigshafener Amtskollegen, Oberbürgermeister Klaus Blettner. Auch in Ludwigshafen, wo ein Großteil der zu veräußernden Wohnungen liegen, gibt es Überlegungen, kommunale Wohnungsbaugesellschaften in mögliche Lösungsansätze einzubeziehen.
Beide Stadtoberhäupter werden den weiteren Prozess eng begleiten und gemeinsam prüfen, welche Handlungsoptionen sich im Sinne der betroffenen Mieterinnen und Mieter ergeben. Konkrete Entscheidungen stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.


