Hard Rock-Inferno im ausverkauften Schlachthof Wiesbaden

Meistgelesene Artikel

- Anzeige -spot_img

ASOMVEL & Airbourne – 08. März 2026

Der ausverkaufte Schlachthof Wiesbaden verwandelte sich am 8. März 2026 in ein Epizentrum des Hard Rocks. Wenn ASOMVEL als Support für Airbourne antreten, ist klar: Dieser Abend wird laut, schweißtreibend und kompromisslos. Genau so kam es auch – ein Konzert, das vom ersten bis zum letzten Ton pure Rock’n’Roll-Energie verströmte.

Den Auftakt übernahmen ASOMVEL, die mit „King of the World“ sofort das Gaspedal durchtraten. Die britische Band präsentierte eine Mischung aus dreckigem Hard Rock und schnörkellosem Rock’n’Roll, die unüberhörbar in der Tradition von Motörhead steht, dabei aber genügend Eigenständigkeit besitzt. Mit „Louder & Louder“ und „Born to Rock ’n’ Roll“ nahm das Set schnell Fahrt auf, während sich vor der Bühne bereits die ersten Moshpits bildeten.

Spätestens bei „If It’s Too Loud, You’re Too Old“ war die Botschaft klar: Hier wird nicht auf Zimmerlautstärke gespielt. Songs wie „Your Worst Nightmare“, „Outside the Law“ und „Set Your World on Fire“ hielten die Energie konstant hoch. Besonders „Luck Is for Losers“ und „Lone Wolf“ entfalteten live eine wuchtige Dynamik, die perfekt zur rohen Clubatmosphäre des Schlachthofs passte.

Mit „Take You to Hell“ und „Light ’Em Up“ steuerte die Band auf den Höhepunkt ihres Sets zu, bevor sie mit „The Nightmare Ain’t Over“ einen kraftvollen Schlusspunkt setzte. ASOMVEL hinterließen ein Publikum, das bereits vollständig auf Betriebstemperatur war – die perfekte Vorlage für den Hauptact des Abends.

Als schließlich Airbourne die Bühne betraten, verwandelte sich die ohnehin aufgeheizte Halle endgültig in einen brodelnden Rockkessel. Der Opener „Gutsy“ setzte sofort ein Ausrufezeichen und machte klar, dass die Australier ihren Ruf als eine der intensivsten Livebands des modernen Hard Rocks einmal mehr bestätigen wollten.

Mit „Fat City“, „Cradle to the Grave“ und „Hungry“ folgte eine geballte Ladung energiegeladener Rockhymnen. Frontmann Joel O’Keeffe wirbelte über die Bühne, kletterte auf Boxentürme und heizte das Publikum unermüdlich an. Die Menge dankte es mit lautstarkem Mitsingen und ungebremstem Headbangen.

Bei „Back in the Game“ und „Raise the Flag“ erreichte die Stimmung einen ersten Höhepunkt, während „Cheap Wine & Cheaper Women“ den klassischen Rock’n’Roll-Lifestyle zelebrierte. Songs wie „Alive After Death“ und „Diamond in the Rough“ zeigten, dass Airbourne auch nach vielen Jahren auf Tour nichts von ihrer rohen Energie verloren haben.

Mit „Too Much, Too Young, Too Fast“ und „Breakin’ Outta Hell“ brachte die Band den Schlachthof endgültig zum Beben. „Live It Up“ wirkte bereits wie ein triumphaler Abschluss – doch das Publikum bekam noch mehr.

Zur Zugabe kehrten Airbourne mit „Ready to Rock“ zurück auf die Bühne und ließen den Saal ein weiteres Mal explodieren. Den endgültigen Schlusspunkt setzte „Runnin’ Wild“, bei dem die gesamte Halle lautstark mitsang und der Abend in einem kollektiven Rock’n’Roll-Rausch endete.

Der Konzertabend im Schlachthof Wiesbaden zeigte eindrucksvoll, wie zeitlos und kraftvoll purer Hard Rock live wirken kann. ASOMVEL lieferten einen druckvollen Auftakt, während Airbourne den Club in ein tobendes Rock-Inferno verwandelten. Ein Abend, der den Fans noch lange in Erinnerung bleiben dürfte – laut, wild und absolut kompromisslos.

Bilder und Text by Jan Heesch

ASOMVEL

Airbourne

- Anzeige -spot_img

Neuste Artikel