Der Film KOKUHO – MEISTER DES KABUKI (Kinostart: 26. März 2026) gehört zu den großen Gewinnern der 49. Japan Academy Film Prize, die heute. am 13. März 2026, im Grand Prince Hotel Shin Takanawa in Tokio verliehen wurden. Das epische Meisterwerk wurde in den wichtigsten Kategorien ausgezeichnet, als Best Film, Best Director für Lee Sang-il, Best Screenplay für Satoko Okudera sowie Best Actor für Ryo Yoshizawa.
Darüber hinaus erhielt KOKUHO – MEISTER DES KABUKI mehrere Preise in den technischen Kategorien, darunter Best Music (Marihiko Hara), Best Cinematography (Sofian El Fani), Best Lighting Direction (Yuki Nakamura), Best Art Direction (Yohei Taneda, Nao Shimoyama), Best Sound Recording (Mitsugu Shiratori) sowie BestFilm Editing(Tsuyoshi Imai).
Zusätzlich wurde Ai Mikami im Rahmen der Preisverleihung mit dem Nachwuchspreis Newcomer of the Year ausgezeichnet.
Der Japan Academy Film Prize zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen der japanischen Filmindustrie und würdigt jährlich herausragende Leistungen im japanischen Kino.
Im Rahmen der internationalen Promotion für den Film KOKUHO – MEISTER DES KABUKI fand in Los Angeles eine besondere Screening-Veranstaltung statt, die Teil der Oscar-Kampagne des Films war. Zu den Gästen zählte auch Hollywood-Star Tom Cruise, der sich anschließend begeistert über den Film äußerte:

Kinostart: 26. März 2026
im Verleih von 24 Bilder
„This is a very, very special movie and one that you must see on the big screen“ Tom Cruise
Das historische Drama, das als erster japanischer Film eine Oscar®-Nominierung in der Kategorie „Bestes Make-up und Hairstyling“ erhalten hat, ist ein mehrere Jahrzehnte umfassendes epochales Meisterwerk. Mitreißend, bildgewaltig und zugleich sinnlich erzählt der Film die Geschichte zweier Ausnahmekünstler, die sich ab Mitte der sechziger Jahre in der traditionellen Theaterform Kabuki behaupten wollen und dabei unerwartete Hürden überwinden müssen. Nur einer von ihnen wird zum größten Meister seiner Kunst mit dem Ehrentitel „Kokuho“ (Nationalschatz).
Mit über 14 Millionen Kinobesuchern in Japan ist der Film der erfolgreichste japanische Spielfilm aller Zeiten.
Kurzinhalt: Nagasaki, 1964 – Nach dem Tod seines Vaters, dem Anführer einer Yakuza-Bande, wird der 14-jährige Kikuo von einem berühmten Kabuki-Schauspieler unter seine Fittiche genommen. Zusammen mit dem einzigen Sohn des Schauspielers, Shunsuke, beschließt er, sich dieser traditionellen Theaterform zu widmen. Über Jahrzehnte hinweg wachsen und entwickeln sich die beiden jungen Männer gemeinsam weiter. Von der Schauspielschule bis zu den größten Bühnen, inmitten von Skandalen und Ruhm, Brüderlichkeit und Verrat… Jedoch kann nur einer von ihnen zum größten Meister der Kabuki-Kunst werden.
Mit seiner emotionalen Wucht, der präzisen Figurenzeichnung und einer eindrucksvollen visuellen Handschrift bestätigt Sang‑Il Lee („Rage“, „Villain“) erneut seine Position als einer der wichtigsten Regisseure des zeitgenössischen japanischen Kinos.
KOKUHO – MEISTER DES KABUKI zählt zu den meistdiskutierten japanischen Produktionen des Jahres und hat bei den 98. Academy Awards (2026) eine Oscar®-Nominierung in der Kategorie „Bestes Make-up und Hairstyling“ erhalten. Die Verleihung findet in der Nacht vom 15. auf den 16. März 2026 statt. Darüber hinaus wurde die Produktion bereits mit 17 Nominierungen beim „49. Verleihung der Japan Academy Film Prizes“ (2026) bedacht, der bereits zwei Tage vor den Oscars stattfindet. Darüber hinaus hat das Drama bei den Hochi Film Awards (2025) in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“ überzeugt, auf dem Festival in Cannes für Furore gesorgt und ist der bislang umsatzstärkste japanische Live-Action-Film in Japan. Die Deutschlandpremiere wurde bei den Hofer Filmtagen im Oktober 2025 gefeiert.
Kurzinfos Kabuki: Kabuki ist eine klassische Form des japanischen Theaters, die Musik, Tanz und dramatisches Spiel zu einer eindrucksvoll stilisierten Bühnenkunst verbindet. Entstanden im 17. Jahrhundert, entwickelte sie sich zu einem prägenden Bestandteil der japanischen Kultur und verkörpert bis heute historische Erzählungen, ästhetische Ideale und gesellschaftliche Leitbilder. Als bedeutendes immaterielles Kulturerbe wurde Kabuki im Jahr 2005 von der UNESCO als Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit anerkannt.
Charakteristisch für Kabuki ist die bis heute gepflegte Tradition, dass auch weibliche Figuren von männlichen Darstellern verkörpert werden. Diese auf Frauenrollen spezialisierten Schauspieler heißen Onnagata oder Oyama. Ihr künstlerischer Anspruch besteht darin, Weiblichkeit nicht nur darzustellen, sondern sie in besonders idealisierter Form zu verkörpern, u.a. durch gezielte Stimmführung, eine spezifische Körperhaltung, kontrollierte Bewegungen und fein ausgearbeitete Gestik.


