Neue Ausstellung im Kunsthaus Frankenthal:Gold und Pixel von Benjamin Burkard

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Ab Samstag, 09. Mai ist im Kunsthaus Frankenthal die Ausstellung „Gold und Pixel“ von Benjamin Burkard zu sehen. Die Vernissage findet am Freitag, 08. Mai um 18 Uhr statt. 

Bürgermeister Bernd Knöppel wird die Ausstellung eröffnen. Benjamin Burkard führt in seine Arbeiten ein. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von Chris Stocke

Über die Ausstellung

Burkards Malerei sucht nach Überschneidungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Wo finden sich die Reime auf Vergangenes und wo findet man die Unebenheiten für das Kommende? Eine weitere zentrale Frage der Ausstellung ist, welchen Standpunkt in unserer dynamischen und durchaus technisierten Gesellschaft tief wurzelnde Dinge wie Kultur, Identität oder Tradition haben? 

Für seine Werke nutzt der Künstler eine eigens entwickelte Technik, die von der mittelalterlichen Goldgrundmalerei inspiriert ist. Gold, Silber oder Kupfer bilden dabei die Grundlage seiner Kompositionen – Die Farben einer oft alten Geschichte. Er übermalt diese Elemente partiell, kratzt Bestandteile frei, ätzt sie weg oder überlagert die Farbschichten bis hin zu einer Begegnung mit Realismus. Dieser Realismus ist jedoch nicht ganz klassisch, sondern wird durch digitale Elemente verändert. Diese verbinden sich mit den gemalten Farben und erinnern teilweise an Pixel.

Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist die Verbindung von klassischer Kunst mit digitaler Innovation: Im Rahmen des Projekts wird eines der Werke von Benjamin Burkard gemeinsam mit einem Team von Programmierern in ein interaktives Videospiel übersetzt.

Vom 11. bis 14. Juni können Besucherinnen und Besucher diesen Entstehungsprozess live im Kunsthaus mitverfolgen. Der kreative Austausch zwischen Kunst und Technologie wird dabei unmittelbar erlebbar und bietet einen seltenen Einblick in die 

Entwicklung eines hybriden Kunstwerks. Begleitet wird dieses Projekt auch medial: Am 11. und 14. Juni ist ein Fernsehteam des Südwestfunks vor Ort, um den Prozess zu dokumentieren. Der Sendetermin wird noch bekannt gegeben.

Den Abschluss bildet die Finissage am 28. Juni ab 11 Uhr: Hier wird das fertige Videospiel erstmals präsentiert und kann direkt vor Ort gespielt werden. Dieses Projekt betritt Neuland und bewegt sich in einem bislang kaum erforschten Spannungsfeld zwischen Malerei und interaktivem Medium ein Erlebnis, dass Kunst neu definiert.

Über den Künstler

Nach seinem Abitur am Europa Gymnasium in Wörth im Jahr 2006 begann Benjamin Burkard 2007 ein Studium an der Universität Landau, wo er Kunst und Biologie miteinander verband. Seine künstlerische Laufbahn wurde schnell von Erfolgen geprägt. Bereits 2008 erhielt er das Heinrich-von-Zügel-Stipendium für Malerei der Stadt Wörth. Im Jahr 2009 gestaltete er im Rahmen des Projekts „Kunst am Bau“ die Kläranlage in Kandel. 

2012 gewann er den deutschlandweiten Kunstwettbewerb „Junge Kunst in der Villa“ in Neustadt, was seinen Ruf als aufstrebender Künstler festigte.

Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Item Kunstpreis für Malerei 2014 mit dem Thema „Innovation mit System“ und die Förderung durch die Joseph-David Stiftung im Jahr 2015. Auch der Heinrich-von-Zügel-Preis und der Albert Haueisen-Förderpreis für Malerei gingen an ihn. 

2016 erreichte er beim Phönix Kunstpreis den zweiten Platz und wurde in die Top Ten gewählt. Im Jahr 2020 wurde er auf der Stroke Art Fair in München mit einer Förderkoje für Talente ausgezeichnet. 2021 nahm er am Katalogförderprogramm NeustartKultur teil, und 2022 wurde er erneut als Finalist für den Eb Dietzsch Preis für Malerei nominiert.

Heute sind seine Werke in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten und spiegeln seine Bedeutung in der zeitgenössischen Kunstszene wider. 

Begleitprogramm zur Ausstellung:

Donnerstag, 11.06. – Sonntag, 14.06.

Programmierung Videospiel Benjamin Burkard  

Samstag, 20.06. | 13 Uhr

Führung durch die Ausstellung mit Benjamin Burkard

Sonntag, 28.06. | 11 Uhr

Finissage – Präsentation des Videospiels

Musikalische Umrahmung durch Missy Canis

Hinweis an die Redaktion

Für weitere Fragen zur Ausstellung steht Ihnen Benjamin Burkard unter 

Burkard-Benjamin@web.de, zur Verfügung.

Austellungsort

  • Kunsthaus Frankenthal
  • Mina-Karcher-Platz 42a
  • 67227 Frankenthal (Pfalz)
  • Telefon (06233) 89-456
  • www.frankenthal.de/kunsthaus

Öffnungszeiten

  • Mittwoch bis Samstag 14 bis 18 Uhr
  • Sonntag 12.30 bis 16.30 Uhr
  • Eintritt frei, Voranmeldung nicht erforderlich. 
  • Parkmöglichkeiten
  • Bitte nutzen Sie die Parkmöglichkeiten am CongressForum (Fußweg 200 Meter).
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