LUF Kino bringt den Dokumentarfilm über Die Toten Hosen und ihr finales Studioalbum WAS BLEIBT: DIE TOTEN HOSEN – DAS LETZTE ALBUM

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So nah wie nie zuvor: In WAS BLEIBT: DIE TOTEN HOSEN – DAS LETZTE ALBUM begleitet Regisseur Eric Friedler die ikonische Rockband exklusiv über zwei Jahre hinweg bei der Entstehung ihres letzten Studioalbums und formt daraus das ungeschminkte Porträt der ikonischen Kultgruppe in ihrer vielleicht schwierigsten Zeit. Noch nie hat die Band zugelassen, so intensiv im Studio beobachtet zu werden. Entstanden sind einzigartige Momente voller Kreativität, Emotion, Freundschaft und Rock’n’Roll. Wie Campino es selbst formuliert: „Eric Friedler hat uns mit seinem Team über einen langen Zeitraum begleitet – während der Entstehung neuer Musik und mitten im Prozess eines Albums, von dem für uns feststand, dass es unser letztes reguläres Studioalbum mit neuen Aufnahmen sein würde. Auch wenn wir mit Eric bereits zuvor zusammengearbeitet haben, war diese Situation besonders: Er war diesmal so dicht dran, wie nie zuvor und fängt die entscheidenden Momente ohne doppelten Boden ein.“

Am 19. Mai bringt LUF Kino dieses besondere Kapitel Bandgeschichte für einen exklusiven Abend auf die große Leinwand.

Ein Blick hinter die Kulissen: Freundschaft, Reibung und Rock
Anfang 2024 gehen Campino, Andi, Breiti, Kuddel und Vom ins Studio – als Männer-WG in einer Art Jugendherberge. Eric Friedler gelingt ein Blick in den kreativen Maschinenraum, in dem sich die Mitglieder im Kampf um den besten Song nicht schonen. „Vielleicht brennt es in mir am meisten, diese Frage, wie man was mit Würde zu Ende bringt“, gesteht Campino offen. Ein Punkt, an dem Reibung in der Band sichtbar wird, denn Gitarrist Kuddel ist nicht glücklich, dass es das letzte reguläre Studioalbum ist: „Ich hätte mich nicht so entschieden.“

Wettlauf gegen die Zeit
Der Druck auf die Band, deren Wurzeln in der Punkszene der 80er Jahre liegen, ist hoch. Sänger und Texter Campino, mit bürgerlichem Namen Andreas Frege, gibt die Richtung vor: „Das bedeutet, dass wir aus allen Rohren schießen.“ Bassist Andi Meurer hebt die Tragweite des Vorhabens hervor: „Die Vorstellung, das ist jetzt das letzte Mal, dass wir ein Album machen, das ist schon etwas Besonderes.“ Doch der Weg dorthin ist steinig. Songs werden geschrieben und wieder verworfen, immer auf der Suche nach dem Besten. Für Gitarrist Michael „Breiti“ Breitkopf ist das Abschotten der Band wichtig: „Es ist ein Prozess des endlosen Ausprobierens. Man kann auch auf nichts aufbauen oder zurückgreifen, weil mit jeder Idee, jedem Lied fängt man wieder bei Null an und es war schon immer so, dass wir uns selber überlisten mussten, um eine Atmosphäre zu schaffen, wo man möglichst gut an Ideen kommt.“

Zwischen Studio-Wahnsinn, Bühne und politischer Haltung
Immer geht es in den Texten auch um politische Haltung. Für die Band, deren Wurzeln in der Punk-Szene der 80er Jahre liegen, eine Frage der Ehre. Das Filmteam ist hinter den Kulissen einer Europatournee dabei, die die Band zwischen die Studioaufnahmen eingeschoben hat – für Gitarrist Kuddel ganz besondere Momente: „Das muss man sich bewusst machen, dass es eben immer das letzte Konzert sein kann. Und je älter du wirst, ist die Wahrscheinlichkeit höher.“ „Was bleibt“ ist eine Hommage an eine Band, die deutsche Musikgeschichte geschrieben hat und bis heute Generationen begeistert.

Am 19. Mai kommt der 90-minütige Dokumentarfilm zur Entstehung von WAS BLEIBT: DIE TOTEN HOSEN – DAS LETZTE ALBUM für einen Abend in ausgewählte Kinos. Der Vorverkauf startet am 23. April unter http://das-letzte-album.com/.

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