
ADAC GT Masters fördert Nachwuchs in Jubiläumssaison mit bisher größtem Preisgeldtopf
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- Preisgeldtopf von rund 775.000 Euro wartet auf die Teilnehmer
- Anpassung des Rennformats zur Vorbereitung der Talente auf die DTM
- Auftakt des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring, Finale in Hockenheim
München. Das ADAC GT Masters steht vor einer besonderen Saison: Im kommenden Jahr feiert die weltweit am längsten bestehende GT3-Rennserie ihren 20. Geburtstag. Zum Jubiläum stärkt der ADAC die Nachwuchsförderung in der Serie nochmals und unterstützt Talente im Rahmen des mittlerweile etablierten „Road to DTM“-Programms. Der Preisgeldtopf von insgesamt 775.000 Euro in Sach- und Geldpreisen ist so hoch dotiert wie noch nie in der Geschichte der Serie, der Sieger der „Road to DTM“-Wertung erhält davon den größten Teil und darf sich auf ein Förderpaket in Höhe von 620.000 Euro freuen. Sechs Termine stehen in der Jubiläumssaison im Kalender, fünfmal im Rahmen der DTM. Der Startschuss fällt vom 23. bis 25. April auf dem Red Bull Ring in Österreich vor Alpenkulisse.
„Road to DTM“-Wertung setzt neue Anreize
Die erfolgreiche Nachwuchsförderung des ADAC geht mit der „Road to DTM“ in ihre vierte Saison. Ab 2027 wird die Wertung für aufstrebende Nachwuchstalente nochmals attraktiver gestaltet. Aus dem gesamten Preisgeldtopf der Serie wartet auf den Gewinner der „Road to DTM“ Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von 620.000 Euro, welches unter anderem das Nenngeld für den Aufstieg in die DTM beinhaltet, ein Reifenpaket für die gesamte Saison sowie Geldpreise. Das Förderkonzept der „Road to DTM“ führt von der Deutschen Kart-Meisterschaft über den BMW M2 Cup in die ADAC GT4 Germany und das ADAC GT Masters in die DTM und ermöglicht dem Meister den Sprung in die jeweils nächste Motorsport-Liga.
Um die Nachwuchspiloten des ADAC GT Masters bestmöglich auf einen Aufstieg vorzubereiten, sind Änderungen im sportlichen Format für die kommende Saison geplant. Analog zur DTM wird es nur noch Sprintrennen über eine Stunde geben. Beim standardmäßigen Fahrerwechsel mit Mindeststandzeit werden zukünftig auch die Reifen gewechselt. Die Piloten sollen so lernen, nach dem Boxenstopp mit den kalten Pirelli P Zero auf die Strecke zurückzukehren und ihr Potenzial bestmöglich auszuschöpfen.
„Das ADAC GT Masters ist aus gutem Grund die weltweit am längsten bestehende GT3-Rennserie und war schon immer eine Talentschmiede. Alle DTM-Champions seit 2019 kommen aus dem ADAC GT Masters, und mehr als die Hälfte aller aktuellen DTM-Fahrer. Das unterstreicht die Bedeutung des ADAC GT Masters auf dem Weg in den Profisport. Dem tragen wir mit dem Programm „Road to DTM“ Rechnung. Der Preisgeldtopf von rund 775.000 Euro wird im kommenden Jahr noch zielgerichteter für die Road to DTM eingesetzt. Mit Änderungen im sportlichen Format bereiten wir ambitionierte Talente noch konsequenter auf einen Aufstieg in die DTM vor“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss.
Die Erfolgsgeschichte der „Road to DTM“ hat Finn Wiebelhaus 2026 perfektioniert. Er wurde bereits Meister bei den ADAC Kart Masters X30-Junioren und wechselte nach einem Jahr im ADAC Formel Junior Team in der französischen Formel 4 ins ADAC GT Masters, das er 2025 als Champion und Sieger der „Road to DTM“-Wertung dominierte. Mit dem Nenngeld für die aktuelle DTM-Saison im Gepäck gelang ihm der Aufstieg. Er startet für HRT Ford Racing und überzeugte mit bisher zwei Podiumsplatzierungen in seiner Rookie-Saison in der DTM.
Von den Alpen an die Nordsee nach Hockenheim
Zum zweiten Mal in der Geschichte des ADAC GT Masters findet der Saisonauftakt mit dem Red Bull Ring außerhalb Deutschlands statt. Danach macht die GT3-Nachwuchsliga des ADAC vom 18. bis 20. Juni auf dem Dekra Lausitzring Station. Ein besonderes Saisonhighlight wartet vom 9. bis 11. Juli mit dem Int. ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Die Veranstaltung lockte in diesem Jahr 135.000 Menschen in die Eifel und bot damit eine sensationelle Kulisse für die Nachwuchspiloten des ADAC GT Masters.
Im Hochsommer geht es an die niederländische Nordseeküste nach Zandvoort, wo die Serie vom 6. bis 8. August gastiert. Im September freuen sich die Teams und Fahrer auf eine Rückkehr an den Sachsenring. Zum ersten Mal seit 2023 startet das ADAC GT Masters wieder auf der berühmten MotoGP-Strecke nahe Chemnitz. Das große Finale findet vom 8. bis 10. Oktober traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt.
Kalender ADAC GT Masters 2027 (Änderungen vorbehalten)
| 23.04.–25.04.2027 | Red Bull Ring (A) presented by VKB-Bank |
| 18.06.–20.06.2027 | Dekra Lausitzring |
| 09.07.–11.07.2027 | Int. ADAC Truck-Grand-Prix Nürburgring |
| 06.08.–08.08.2027 | Zandvoort (NL) |
| 24.09.–26.09.2027 | Sachsenring |
| 08.10.–10.10.2027 | Hockenheimring Baden-Württemberg |
Foto © by ADAC














