Dienstag 6. Dezember 2022

LORD OF THE LOST in der Frankfurter Batschkapp

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Seit Anfang Oktober sind die „Lords“ auf „Homecoming“-Tour, und jetzt war Frankfurt an der Reihe. Die Batschkapp hab ich mit vollem Parkplatz und Schlange am Einlass angetroffen. Alle wollten LORD OF THE LOST mal wieder live sehen. Kurz vor Acht kam Chris Harms auf die Bühne, setzte sich gemütlich hin und zeigte uns ein Capri-sun aus dem Kühlschrank von NACHTBLUT. Es erzählte, dass jede Band immer eine spezifische Essens- oder Getränkeanfrage abgibt,  um zu sehen ob diese überhaupt gelesen werden. Die Capri-sun war anscheinend ein solcher Punkt bei NACHTBLUT. Am Ende lobte Chris die Batschkapp, da in diesem Club solche Anfragen auch zur Verfügung gestellt werden. Die nächste Ansage von Chris betraf SCARLET DORN, die als Gäste dabei sein sollten, aber nicht auftreten können, da die Bandmitglieder gesundlich angeschlagen sind. Danach wurde die Bühne an NACHTBLUT weiter gegeben. 

Es war das erste Mal, dass ich diese Band live habe und war sehr angenehm überrascht, wie harmonisch und toll die Show war. Athanasios Toutziaridis verkörperte ein so kühles und zurückhaltendes Wesen und seine Stimme machte seine Person noch diabolischer. Besonders ist bei mir „Amok“ hängen geblieben. Da ja mehr Zeit für den Auftritt war, konnte das Publikum fast 45 Minuten genießen. Es gibt auch noch eine tolle Nachricht für NACHTBLUT-Fans: Im Frühling 2023 geht die Band auf „Vanitas“-Tour. Ich kann nur empfehlen, die Shows zu besuchen. 

Nach kurzer Umbau um Punkt neun Uhr sind LORD OF THE LOST auf die Bühne gekommen. Die Bühnenkostüme und das Make-up waren wieder einfach fabelhaft. Ein paar Strumphosen die ich da gesehen habe, sind auch gleich auf meine must-have-Liste gelandet. Aber bei der Show der „Lords“ sind die Kostümen zweitrangig, am wichtigsten ist die Energie, die die Band auf der Bühne erzeugt – und die ist unschlagbar. Das Konzert fing mit „Dry The Rain“, „Loreley“ und „Utopya“ an, ging Schlag auf Schlag weiter und steigerte sich von Minute zu Minute. Das Publikum hat besonders die größten Hits wie „Full Metal Whore“ und „Die Tommorow“ gefeiert. Ich hätte gern noch „Black Lolita“ gehört, aber man kann halt nicht alles haben. „Credo“ und „Drag Me To Hell“ bildeten dann das Ende. Für die, die noch nicht genug von LOTL bekommen haben: Die Tour geht weiter, also verpasst eure Chance nicht.

Text und Bilder by Daria Tessa

Nachtblut

Lord Of The Lost

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