Samstag 28. Januar 2023

Fantastische Stimmung bei Rise Against in Stuttgart

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Am 19.10.2022 spielten Rise Against ihre letzte Deutschland Show auf der aktuellen Nowhere Generation Tour. In der nahezu ausverkauften Porsche Arena Stuttgart war dementsprechend viel los und schon vor Beginn der Support Bands standen tausende Fans vor der Bühne. Aber erst einmal durfte die Berliner Punk Band ZSK die Besucher einheizen. Das taten sie auch von Beginn an.  Ihr erster Song “Ende der Welt” gab einiges an Tempo vor und vor Allem in den ersten Reihen ging es direkt ab. Sänger/Gitarrist Joshi war quasi dauernd am Eskalieren. Von der Bühne in den Graben und ab in die Menge zum Crowdsurfen oder wortwörtlich auf den Leuten, um auf Händen getragen zu werden. “Alle Meine Freunde” lud natürlich auch zum lautstarken Mitsingen ein, aber währenddessen waren auch noch einige Crowdsurfer unterwegs, u.a jemand im Einhorn-Kostüm. Es wurde also ordentlich was geboten und das in nur 30 Minuten Show. 

Mit ihrem Song “Antifascista” verabschiedeten sich ZSK, bei den Fans bedankend von der Bühne und machten Platz für die nächste Band des Abends.

Mit The Story so Far ging es nach einer halbstündigen Umbaupause weiter – allerdings mit eher ruhigeren Tönen. Die Pop-Punk Band versuchte mit einfühlenden Lyrics die Leute für sich zu gewinnen, allerdings wirkten die Musiker teilweise lustlos, daher kam wenig Stimmung auf. Immerhin spielten die Jungs einen ihrer erfolgreichsten Songs “Nerve2 und bekamen auch Applaus dafür. 

Jahrelang haben Fans gewartet, um ihre Helden aus Jugendtagen endlich wieder live sehen zu können. In der fast ausverkauften Porsche-Arena Stuttgart konnte man die Aufregung deutlich spüren.

Schon beim Eröffnungs-Lied “Re-Education (Through Labor) war die Stimmung grandios; klar der Song ist auch schon über 12 Jahre alt und wird immer noch gefeiert. 

Die Tour steht im Zeichen des letzten Albums” Nowhere Generation” Dementsprechend durften sich die Fans über einige Songs davon freuen, wie “Monarch” und natürlich den Titeltrack. Aber auch Klassiker befanden sich auf der Setlist, zum Beispiel “Prayer of the Refugee”. Bei dem Song war wirklich jeder in der Halle laut am mitsingen; pures Gänsehaut-Feeling!

Nach dem Song war Entspannung angesagt, denn Sänger Tim McIlrath holte seine Akustik Gitarre und präsentierte u.a. “Hero Of War”. Dabei wurden viele Lichter am Smartphone und Feuerzeuge in die Luft gehalten – eine wirklich tolle Stimmung. Die Band aus Chicago weiß einfach, wie man eine gut durchdachte und einwandfreie Show auf die Beine stellt. Und das wussten auch die Besucher, denn parallel waren in und im Umkreis weitere große Metal Shows und dennoch war die Arena fast voll. Um den Abend gebührend abzuschließen, gab es vier Zugaben und bevor um 23:15 Uhr Schluss war, gab es “Savior” zu hören – da wurden noch einmal alle Kraftreserven der Fans gebraucht, um den ein oder anderen Pit zu starten oder noch einmal vor die Bühne zu crowdsurfen. Mir persönlich hat der Song “Give It All” in der Setlist gefehlt, aber auch ohne den war es ein klasse Abend.

The Story so Far

ZSK

Rise Against

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