Sonntag 16. Juni 2024

Heimspiel im Mannheimer Schloss für Apache 207

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Wenn jemand mit seinem „Roller“ durch die City düst oder mit „200 km/h“ im „Ferrari Testarossa“ „Brot nach Hause“ bringt, kann es sich eigentlich um nur um APACHE 207 handeln.

Gleich zweimal stand der Ludwigshafener Ausnahmekünstler an diesem Wochenende vor mehr als 13.500 Fans auf der Bühne. Und das in angemessener Kulisse – im Ehrenhof des Mannheimer Barockschlosses.

Den Durchbruch gelang APACHE 207 mit seinem Hit „Roller“. Durch die Zusammenarbeit mit UDO LINDENBERG und ihrem Dauerbrenner „Komet“ katapultierte sich der 25-Jährige an die Spitze der deutschen Charts. Ein Geheimtipp ist er längst nicht mehr. Im Gegenteil!  Aktuell ist der Ludwigshafener wohl der erfolgreichste deutsche Rapper und feiert einen Erfolg nach dem anderen.

Und dies tat er an dem ersten Juli Wochenende in Mannheim auch. Vor heimischer Kulisse veranstaltete APACHE 207 eine riesengroße Party. In einer Tankstelle („Lamborghini Doors“), mit der Extraportion Nähe zum Publikum (auf seinem „Boot“), jeder Menge Konfetti und Pyro („Fühlst du das auch?“) und natürlich ordentlich 80’s Sound („Breaking your heart“) feierte er mit Mannheim.

Im Gepäck hatte er natürlich seine großen Charterfolge und auch Songs aus seinem neuen Album „Gartenstadt“. Begleitet wurde er textsicher von der jubelnden Mannheimer Menge, die ausgelassen ihren APACHE 207 feierten.

Aber APACHE kann auch leise sein. Auf der B-Stage inmitten des Publikums wurde es emotional und länger als nur „2 Minuten“ nahm er die Menge mit auf eine akustische Reise. „Wieso tust du dir das an?“ und „Madonna“ sorgten für Gänsehaut.

Auf seinem Boot, auf dem er sich den Weg durch die Menge bahnte, verteilte er gaaaaanz viel Liebe an alle und hatte „Kein Problem“ damit, dass Mannheim seinen Namen rief. Der sympathische Rapper ist trotz „Fame“ eben doch ein ganz normaler Junge, der ganz nah bei seinen Fans sein will. Und sie lieben ihn dafür. „…APACHE bleibt gleich!“, singt das Publikum, das am liebsten „Nie mehr gehen“ will am Ende und freut sich schon auf das nächste Heimspiel.

Text & Fotos © Mathias Utz

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