Dienstag 27. Februar 2024

Ein Gespräch mit Alexandra Zengerling, was Eltern bei ADHS, Wutanfällen, Lernschwierigkeiten tun können, damit ihr Kind kein „Problemkind“ wird

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Frau Zengerling, Sie haben Ihr Business komplett umgestellt. Anstatt Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten zu therapieren, therapieren Sie nun die Eltern. Was hat Sie dazu veranlasst?

Alexandra Zengerling: Zuerst einmal möchte ich unterscheiden in Therapie und Coaching. Ich habe als Heilpraktikerin und Lerntherapeutin mit dem Schwerpunkt auf die Therapie von verhaltensauffälligen Kindern mit und ohne Diagnosen Kinder in meiner Praxis therapiert. Im Laufe meiner verschiedenen thera-peutischen Ausbildungen wurde mir klar, dass Therapien die Bekämpfung von Symptomen zum Zweck haben. Das Weg-haben-wollen von Symptomen. Was dort vielen nicht klar ist: Was wir weghaben wollen, verstärken wir sogar noch durch die Bekämpfung. Wir legen unseren ganzen Fokus auf das unerwünschte Verhalten oder das Symptom und bekommen noch mehr davon.

Ein weiterer Nachteil war, dass jedes Kind bei mir 1 Std./Woche in der Praxis war und dann wieder 6 Tage zuhause, mit genug Zeit, um in seine alten Muster zu rutschen. Ich wusste, es muss einen anderen Weg geben. Im selben Moment, das war vor 9,5 Jahren, wurde mein eigenes Kind auffällig und reagierte mit sozialen Ängsten, als ich ihn in die Kita bringen wollte. So stark, dass er jeden Morgen mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall über seinen Körper diese Ängste ausdrückte. Montags bis freitags. Am Wochenende war davon keine Spur. Damals war er noch keine 2 Jahre alt und zum Glück zu jung für verhaltenstherapeutische Ansätze, wie ich sie damals in meiner Praxis anwandt.

So kam ich zu meinem ersten eigenen Elterncoaching, das ich für mich buchte, zusammen mit meinem Mann. Hier geschah unser erstes eigenes Wunder: Nach nur 3 Wochen
Coaching auf Elternebene war die Angst bei meinem Sohn weg. Ich fand in diesem Ansatz, wo nach ich auch für meine kleinen Patienten so lange gesucht hatte. Ohne zu zögern buchte ich mir eine Coachingausbildung für mich. Und danach die nächste und übernächste. Je mehr ich selbst diesen Weg ging, den ich heute lehre, spürte ich: Ich kann nicht mehr länger Kinder therapieren! Das war der Moment, wo ich mich in mein Büro setzte und alle Familien anschrieb, deren Kinder zu der Zeit bei mir in Therapie waren. 2 Wochen später habe ich meine therapeutische Praxis stillgelegt und seitdem coache ich die Eltern. Die Erfolge seitdem sind gigantisch!

Woher haben Sie Ihr Wissen, sich nun auf die Eltern zu konzentrieren?

Alexandra Zengerling: Es ist die Kombination aus meinem Wissen als Heilpraktikerin und Lerntherapeutin, aber auch meine Fachausbildungen in der Burnout-Therapie und Trauerbegleitung. Was viele nicht wissen ist, die Prüfung besteht ausschließlich aus schulmedizinischem Inhalt. Doch genauso wichtig ist meine praktische Erfahrung mit einigen hunderten Kindern mit und ohne Diagnosen. Ich habe schon seit ich mich erinnere die Gabe, Menschen an ihrem wirklichen Kern abzuholen. Das hat mir von Anfang an tiefe Einblicke hinter die bestehenden Symptome gegeben. In großen Coachingausbildungen bei weltweiten Koryphäen auf diesem Gebiet durfte ich von meinen Mentoren lernen, die schon die großen Durchbrüche erreicht haben mit ihrem Wirken. Doch längst wäre ich noch nicht dort, wo ich heute stehe, wenn ich nicht jeden einzelnen Schritt, den ich heute mit den Familien in meinen Begleitungen gehe, selbst gegangen wäre und gehe. Mittlerweile durfte ich über 5.000 Familien auf dem Weg in ihre SymptomFREIheit begleiten. Jede einzelne Familie trägt zu diesem gigantischen Schatz bei.

Sie haben ein Buch mit dem Titel „Dein Kind ist kein Problemkind“ geschrieben. Erklären Sie uns bitte Ihre Aussage näher.

Alexandra Zengerling: Ich meine damit, dass nicht das Kind das Problem ist. Menschen leben in Gruppen und Systemen. In Familiensystemen. In Schulsystemen. Kinder reagieren mit ihrem Verhalten auf Systeme. Auf Schieflagen in Systemen. Kinder agieren also etwas aus und weisen damit auf Schieflagen in Systemen. Sehr oft zeigt sich in meinen Coachings Folgendes: Ein wütendes Kind zeigt mit seinen heftigen Wutausbrüchen die Unterdrückung der Emotionen auf Elternebene an. Es ist ein sogenannter gegenteiliger Spiegel seiner Eltern. Bei diesen Eltern galt Wut in ihrer Kindheit und gilt auch heute noch als verboten, ist das Kind der verlängerte Hebel der Eltern und lebt für sie deren Wut aus. Bei Angst ist es genau umgekehrt. Angst ist ein sogenannter 1:1-Spiegel. Ein ängstliches Kind hat quasi nie Eltern mit einem hohen Selbstbewusstsein. Die Angst überträgt sich auf die nächste Generation.

Geben Sie demnach den Eltern die Verantwortung für die Verhaltensauffälligkeiten ihrer Kinder?

Alexandra Zengerling: Ja, wir als Eltern haben die Verantwortung für unsere Kinder. Aber: Achtung! Verantwortung ist nicht gleichzusetzen mit Schuld! Das ist so wichtig, denn so viele Eltern fühlen sich schuldig und nicht genug! Ich zeige den Eltern, wie wichtig es ist, dass sie die Verantwortung für sich und ihre Kinder wieder zu sich zurückholen. In meiner damaligen therapeutischen Tätigkeit war es keine Seltenheit, dass die Eltern mir ihre Kinder an der Türschwelle übergeben haben und mit ihnen auch die Verantwortung. Sie haben mit dem Abgeben der Verantwortung an mich als Therapeutin auch ihre Macht abgegeben. Ihr Vertrauen in sich, in ihr Kind, in ihren Körper war plötzlich eingetauscht in das Aufschauen nach mir im weißen Kittel. Es ist so wichtig, dass wir die Verantwortung für uns, für unsere Kinder und für unser Wohlergehen wieder ganz zu uns zurückholen und dass wir lernen, wie uns das erfolgreich gelingt.

Denn sonst machen sich Eltern unbewusst zum Opfer und bleiben oft jahrelang mit ihrem Kind im Therapiemarathon gefangen, während das Selbstbewusstsein von beiden – Eltern und Kind – mit jedem neuen Therapierezept niedriger und die Hoffnung kleiner wird. Kinder sind neben dem Partner/ der Partnerin der stärkste Spiegel für Eltern. Sie machen alles sichtbar. Ein wütendes Kind z.B. spiegelt mit seiner unkontrollierten Wut im Großteil der Fälle die Unterdrückung auf Elternebene. Es triggert an der Stelle, wo es den Eltern in ihrer Kindheit verboten war, ihre Wut zu zeigen und auszuleben. Ich nenne diese Reaktion „gegenteiliger Spiegel“. Bei Angst z.B. verhält es sich umgekehrt. Angst ist ein 1:1-Spiegel. Bin ich als Mama z.B. ängstlich und zweifle, dann ist es in meinen Beobachtungen unmöglich, ein sehr selbstbewusstes Kind zu haben.

Gebe ich als Mama eines ängstlichen Kindes die Verantwortung an den Therapeuten ab, zu dem ich mein Kind gebe, dann kann dieser 1 Std/Woche mit meinem Kind arbeiten. Hier Erfolg zu haben wird ein sehr mühsamer und langwieriger Prozess, denn nach dieser Therapiestunde kommt das Kind wieder nach Hause und wird konfrontiert mit einem ängstlichen Umfeld. Mein Appell an Eltern ist, ihre unglaublich große Macht anzunehmen. Denn mit dieser und dem Wissen, wie sie in sich – um beim Beispiel „Ängste“ zu bleiben – ihre Ängste lösen und damit ein angstfreies Umfeld für ihr Kind schaffen, heilen beide Generationen auf einmal, und das so viel schneller und effektiver.

Arbeiten Sie auch mit Lehrern und Pädagogen? Und welchen Ansatz verfolgen Sie da?

Alexandra Zengerling: Ja, ich coache auch Lehrer/innen und Erzieher/innen. Das ist mir so ein großes Anliegen, denn ein/e einzige/r Lehrer/in gibt dieses Wissen an hunderte von Kindern weiter. Sie sind für mich wichtige Säulen, um SymptomFREIheit in möglichst viele Familie zu bringen. Es ist erwiesen, dass in jeder Schulklasse 1-2 Kinder (Tendenz steigend und Dunkelziffer hoch) mit Tabletten (ADHS-Medikamente, aber auch Antidepressiva) eingestellt sind. Der Bedarf in den Schulen und Kindergärten ist hoch, die Fortbildungen dafür teils veraltet. Noch nie war es für eine Lehrkraft wichtiger denn je.

In Deutschland herrscht extremer Lehrermangel wohin man hört, in Schulklassen sitzen bis zu 30 Kinder drin. Die Corona-Pandemie hat zu einem sehr verschiedenen Lernniveau geführt, es sitzen Kinder in einer Klasse, die jede Woche ein Buch lesen und nebendran sitzen Kinder, die immer noch keine Sicherheit haben in den einzelnen Buchstaben, oder Kinder mit AD(H)S-Diagnosen und Konzentrationsschwierigkeiten. Eskalationen vermeiden oder schlichten wird in den Schulen immer wichtiger. In meinen auf Pädagogen ausgerichteten Coachings bringe ich ihnen bei, wie sie betroffene Kinder auch im Unterricht lerntherapeutisch fördern und unterstützen können. Ebenso wichtig ist hier die sozial-emotionale Kompetenz. Als Lehrkräfte verbringen sie einen Großteil der Woche mit den Kindern und haben einen großen Einfluss auf sie und sie lernen bei mir, wie sie ihre Schüler/innen stärken können.

Auch Lehrkräfte werden getriggert von den Kindern, denn auch hier sind Kinder der Spiegel ihrer Umwelt. Schulverweigerung ist in meinen Elterncoachings ein großes Thema geworden. Veraltete Praktiken wie Konsequenz und Strafe dürfen heute glücklicherweise nicht mehr so ausgelebt werden wie noch in der Generation unserer Eltern und auch ihre Wirkung hat stark abgenommen. Sogar ist es so, dass Bestrafung sogar eher noch das negative Verhalten verstärkt. All das sind Inhalte in meinen pädagogischen Coachings. Ebenso wirkt sich ein berufliches Coaching hier für sie auch immer auf ihr Privatleben aus, denn die meisten Erzieher/innen und Lehrer/innen in meinen Begleitungen sind selbst Eltern und befreien sich dadurch auf der ganzen Linie in allen Lebensbereichen.

Es ist nicht neu, sich das gesamte System um eine verhaltensauffällige Person genauer anzusehen. Was macht Ihren Ansatz so besonders und warum unterscheiden Sie sich von anderen Lerntherapeuten?

Alexandra Zengerling: Der ganzheitliche Ansatz ist für große Erfolgsquoten unabdingbar. Meist ist ein ganzheitlicher Ansatz ein ganzheitliches Hinschauen, aber wenn die Erkenntnis dann da ist, kehrt man zurück zum Kind und therapiert dieses. Im besten Fall bekommen Eltern vom Therapeuten Tipps und Handlungsempfehlungen in regelmäßigen Elterngesprächen alle paar Wochen. Auf Elterneben entsteht hier nicht selten eine Überforderung bis zu einer Art Ohnmacht hin. Klartext: Sie sind auf sich allein gestellt. Hier werden keine unbewussten Handlungsmuster, die den Behandlungserfolg boykottieren, sichtbar gemacht. Das ist meine Aufgabe.

Ich liebe Symptome! Sie führen uns – einmal gelernt wie – in die dahinterliegenden Ursachen. Diese sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Hier ist meine Expertise gefragt. Denn Hinschauen allein bringt noch gar nichts. Nach dem Erkennen müssen die alten Ursachen abgelöst werden, in dem wir neue Ursachen setzen. Wenn der Bauer im nächsten Jahr ein anderes Getreide ernten will, muss er andere Samen einpflanzen und darf nicht immer wieder dasselbe säen. Der Körper geht mit. Erst innen, dann im Außen sichtbar. Leider ist meine Erfahrung und die von einer Vielzahl meiner Klienten, dass gar nicht ganzheitlich geschaut wird, sondern vielmehr das Kind den Stempel draufgedrückt bekommt. So wird AD(H)S z.B. als Gehirnstoffwechselstörung deklariert, doch bei keinem der Kinder mit AD(H)S-Diagnose in meiner Praxis wird das getestet.

Bevor Symptome verschwinden, muss der Stempel weg, den Kinder oder auch ihre Eltern bekommen haben. Es bringt nämlich nichts, ein Kind zu fördern, das aufgrund von mehrmaligen schlechten Noten glaubt, ein/e Versager/in zu sein. Solange es das von sich glaubt, wird es im Außen immer wieder dieses dazu passende Ergebnis kreieren. In meinen „SymptomFREI“-Coachings ist jeder Schritt erprobt und aufeinander abgestimmt. Es ist der Komplettausstieg daraus, dass ein Ergebnis im Außen uns negativ fühlen und denken lässt. Hin zu einer von Grund auf neuen Manifestation und der Unabhängigkeit von äußeren Ergebnissen.

Was ist Ihr wichtigster Rat an Eltern / Pädagogen / Therapeuten (für) mit verhaltensauffälligen Kindern?

Alexandra Zengerling:

An betroffene Eltern:

– Fangt bei euch an! Ihr erspart euch einen langen Leidensweg und eurem Kind einen zähen Therapiemarathon!

– Schaut hin, auch wenn es mal piekst! Was auf den ersten Blick anstrengend erscheint, ist in Wahrheit so viel leichter, als so weiterzumachen wie bisher!

– Findet euch nicht ab mit der Diagnose eures Kindes!

– Erlaubt euch Unterstützung von Menschen, die schon das erreicht haben, was ihr errei- chen wollt!

– Hinter jedem auffälligen Verhalten und jedem Symptom bei deinem Kind, aber auch bei dir selbst, warten Geschenke darauf, von dir ausgepackt zu werden!

– Es ist höchste Zeit, dass ihr euch befreien lernt aus der Opferrolle, aus dem Runterschlu- cken von Emotionen, von Ängsten, vom Aufopfern und jeglicher Grenzüberschreitung – erlaubt euch, JA zu euch selbst zu sagen, auch wenn es mal ein NEIN zu anderen be- deutet!

– Auch wenn ihr schon lange kämpft – geht weiter! Es lohnt sich so sehr! Hört auf mit weiteren halblebigen Versuchen, von denen ihr euch hinterher wieder erzählt, dass es bei euch nicht funktionieren würde!

– Unsere Kinder sind Symptomträger – und wir Eltern haben die Macht, aus dieser Spirale auszusteigen!

An Pädagog/innen:

– Ihr könnt viel mehr tun, als ihr vielleicht auf den ersten Blick denkt!

– Dabei könnt ihr euch selbst befreien aus eurer Bewertung und eurem Urteil.

– Der Unterricht wird soviel einfacher, wenn ihr lernt, wie ihr hinter die Symptome, die eure

Schüler/innen zeigen, schauen könnt.

– Wenn ihr den Trigger erkennt, könnt ihr ihn über euch lösen.

– Ihr seid die Verbindung zwischen Schulkind und Eltern – ihr schult die Kompetenzen der Kinder und ermutigt die Eltern, bei sich hinzuschauen. Ihr seid Vorbilder und löst gleichzeitig die Themen in eurer eigenen Familie

– Die eigene Burnoutprophylaxe hilft euch, eure Grenzen zu wahren. Die Kinder zeigen euch ganz genau auf, wo ihr euch selbst ernst nehmt und wo nicht.

An Therapeut/innen:

– Geht für eure Vision! Gebt euch nicht zufrieden mit dem Status Quo.

– Es ist so viel mehr möglich als Symptombekämpfung. Geht tiefer, lernt, die Ursachen aufzuspüren und an ihrem Ursprung zu lösen.

– In meiner eigenen Erfahrung und der von zahlreichen Therapeut/innen, die ich in meinen Coachingausbildungen in den letzten Jahren schulen durfte, hat sich gezeigt, dass das Committment, das wirkliche JA zu sich, die Bereitschaft, wirklich durch seine Themen durchzugehen, deutlich geringer ist, wenn sie nur ihr Krankenversicherungskärtchen vorhalten müssen für ihre Therapiestunden. Ebenso sind bei Einzelstunden die Ausfallzeiten deutlich höher, weil nicht committete Menschen wenn es in die Tiefe geht, zum Wegschauen neigen oder wollen, dass wir therapeutisch ihre Themen lösen. Sie geben Macht und Verantwortung ab, doch niemand anderes kann ihre Themen lösen als sie selbst. Im Coaching habe ich Vorkasse. Wer sich entscheidet für sich, der geht mit mir durch bis zum Schluss. Ohne Ausfall, ohne Ausrede. Geht für eure große Vision und akzeptiert keine Kompromisse mehr! Ihr baut dadurch den Sog auf für eure absoluten Wunschkunden!

Was ist Ihre Vision in Bezug auf Kinder und die Arbeit mit Kindern?

Alexandra Zengerling: Ganz ehrlich: Meine Vision ist es, AD(H)S und andere Diagnosen bei Kindern und Eltern weltweit auszurotten! Hierfür schlägt mein Herz und hier brennt mein Feuer! Eltern bringen die Zukunft von morgen zur Welt. Für sie trage ich SymptomFREI in die Welt. Was einst in mir entstanden ist und wir heute als Familie mit meinem Mann und meinen 2 wunderbaren Jungs leben, darf ALLE Familien erreichen. Meine Coachingausbildungen sind Teil dieser großen Vision, denn allein kann ich das nicht schaffen, aber der RippleEffekt potenziert und gemeinsam tragen wir das in die Welt. Wir erreichen immer mehr Schulen und Kitas und therapeutische Praxen. Kein Kind soll sich mehr als Versager/in fühlen, und keine Mama und kein Papa genauso. Denn auch wir Erwachsene sind großgewordene Kinder, die geprägt sind von unbewussten Mustern. Familie ist ein Ort des Zuhauses. Kein Urlaub wird mehr gebraucht, sondern nur noch gewollt, weil wir uns nicht mehr vom Alltag erholen müssen. Transgenerationale Traumata werden geheilt und nicht mehr an die nachfolgenden Generationen übertragen. Hier werden mehrere Generationen auf einmal befreit – und das „nur“, weil einer im Familiensystem, meist ist es die Mutter oder das Paar gemeinsam, aufsteht und unterbindet, was sie selbst erfahren haben.

Alexandra Zengerling
Dein Kind ist kein Problemkind

Verlag: Kamphausen Media GmbH
Veröffentlichung: 06.02.2024
ISBN: 978-3-95883-648-8
Preis: 20,00 €
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ALEXANDRA ZENGERLING hat als Elterncoach mittlerweile über 5.000 Eltern von verhaltensauffälligen Kindern mit und ohne Diagnosen begleitet. Sie hat eine Methode entwickelt, mit der über 90% ihrer Klientinnen bei sich und ihren Kindern dauerhaft komplette SymptomFREIheit erreichen, selbst bei großen Diagnosen wie AD(H)S und langjährigen Depressionen. Ihre Kunden kommen mittlerweile aus der gesamten Welt. Als Heilpraktikerin, Lern- und Burnouttherapeutin kam sie an die Grenzen, da Therapien darauf zielen, die Symptome zu bekämpfen, aber die Ursachen, die weit dahinter liegen, nicht lösen. Auftretende Ängste bei ihrem eigenen Kind im Alter von zwei Jahren brachten sie noch viel tiefer auf ihren heutigen Weg als Coach, denn dort halfen Therapien nicht weiter. Wo andere sich abfinden, hat sie weiter geforscht. Heute hat sie nicht nur sich selbst und ihre eigene Familie aus ihren alten Mustern und Glaubensstrukturen befreit, sondern begleitet Eltern, die die Diagnose „Austherapiert“ für ihr Kind erhalten, erfolgreich in die Symptomfreiheit. Alexandra Zengerlings Vision: Eine Welt, in dem jedes Kind richtig ist und nicht mit einer Diagnose fürs Leben gezeichnet wird.

www.herzverbunden-elterncoaching.de

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