Montag 26. Februar 2024

Die brennenden Wälder – Wenn alles längst gesagt ist werden wir immer noch da sein

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In einer Abendstunde der grassierenden Mischung aus Verleugnung und Selbstabschaffung kommt das neue Album des aus Der Rest hervorgegangenen Hamburger Trios namens Die brennenden Wälder gerade links vor rechts. Doch – was rechtfertigt die soeben getätigte Aussage? Gute Frage! Hier der Versuch eine Antwort, die sich ebenso mit Dreck gewaschen hat, wie diese auch käuflich zu erwerbende Scheibe.

Um ihr gerecht zu werden, müsste man sich jeden Track einzeln vornehmen. Sollte er, sie, es meinen. Was indes die Jurisprudenz nicht zum Einlenken erweichen würde, angesichts der Dringlichkeit des Unterfangens von Phil Taraz und Co.

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Wie häufig ist denn in diesem Text bereits der Partikel „rechts“ gefallen. Fiele er doch nur. Doch der gar nicht mehr so schleichenden Unterwanderung von erklärten Fans des Populismus (im eigenen Lande), weiß dieses Album etwas Stichhaltiges entgegenzusetzen. 

Da wären zunächst einmal die Texte: grob, unbehauen, grammatikalisch mitunter fragwürdig. Einen Schönheitspreis wollen ihre Verfasser nicht einheimsen. Wozu auch? Nein, die schmucklose Räudigkeit gemahnt am ehesten noch an EA80, die allgegenwärtig rundgelutschten Floskeln verweisen Die brennenden Wäl