Sonntag 21. April 2024

Earth Hour 2024: Deine Stunde für die Erde!

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Teaser: „Stunde der Erde“ als Symbol für mehr Klimaschutz und Demokratie: Auch die Stadt Alzey setzt ein Zeichen für besseren Klimaschutz. WWF ruft alle Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 23. März, zum Mitmachen auf.

Auch in diesem Jahr folgt die Stadt Alzey dem Aufruf des WWF Deutschland und beteiligt sich an der Earth Hour. Mit der Earth Hour fordern Menschen, Städte und Unternehmen weltweit mehr Engagement für den Klimaschutz und bekennen sich zu den demokratischen Grundwerten eines friedlichen und bunten Miteinanders. Dazu schalten sie am Samstag, 23. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen zu setzen. Bekannte Gebäude werden dann symbolisch in Dunkelheit getaucht, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro. In Alzey wird zur Earth Hour die Beleuchtung der Steinhalle und der Nikolaikirche ausgeschaltet.

Steffen Jung, Bürgermeister der Stadt Alzey, ruft die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf: „Nach einem weiteren Jahr der Extreme, von neuen Temperaturrekorden bis hin zu vielen Krisen, Konflikten und Kriegen, ist die Earth Hour 2024 ein wichtiger Moment, um mehr Klimaschutz einzufordern und sich für Demokratie stark zu machen. Die Teilnahme an der Earth Hour symbolisiert ein Engagement für Veränderungen, das weit über die Stunde hinausgeht.“

„100% Musikgenuss beim Wunschkonzert und 0% CO2!“ – unter diesem Motto steht die diesjährige Earth Hour in der evangelischen Kirche in Alzey. Musik in Verbindung mit einem Umweltgottesdienst soll für Unterhaltung und Nachdenklichkeit gleichermaßen sorgen. Das musikalische Spektrum reicht von Abba bis Zappa, von Siglinde Ahrens bis Johann Georg Zechner. Die Orgel wird an diesem Abend ohne Strom, also „nur“ mit menschlicher Kraft betrieben.

Wann: Samstag. 23. März 2024 19:30 Uhr Umweltgottesdienst, ab 20:15 Wunschkonzert zur Earth Hour
Wo: Kleine Kirche Alzey, Amtgasse

Zum Mitmachen gibt es in diesem Jahr erstmals die sogenannte „Hour Bank“ auf der Homepage des WWF (wwf.de). Sie zählt jede einzelne Stunde, in der sich Menschen während der Earth Hour aktiv für die gemeinsame Sache einsetzen – ob durch die Teilnahme an einer Aktion vor Ort, durch das Ausschalten des Lichts zu Hause oder beispielsweise durch eine Fortbildung zum Klimaschutz – die Möglichkeiten sind vielfältig.

In diesem Jahr richtet sich der Blick einmal mehr auf die Bundesregierung, denn Deutschland hinkt beim Ausbau der Erneuerbaren Energien hinterher, die Wärme- und Verkehrswende stocken. Und noch immer fließen Gelder in fossile Strukturen. Es gibt also viel zu tun im Jahr 2024, um die nötige Dynamik zu entfachen, damit die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt und noch drastischere Folgen für Mensch und Tier verhindert werden können.

Der WWF ruft dieses Jahr bereits zum 18. Mal zur Earth Hour auf. Inzwischen wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten gefeiert. In den vergangenen Jahren beteiligten sich tausende Städte in 192 Ländern. Allein in Deutschland machten 2023 insgesamt 579 Städte und Gemeinden mit.

Foto: Annegret Hirschmann

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