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Überall zu Hause und doch nirgendswo – No Roots by Alice Merton

Am 04.03.2018 war Alice Merton zu Gast in der Batschkapp Frankfurt, zur Unterstützung hatte sie den Singer/Songwriter Sion Hill mit im Gepäck.

Geboren wurde Alice Merton in Frankfurt als Tochter einer Deutschen und eines Iren. Über New York zog die Familie nach Oakville in der kanadischen Provinz Ontario, wo sie ihre Kindheit verbrachte. Mit 13 Jahren kam Merton wieder zurück nach Deutschland, nach München und begann erstmals Deutsch zu lernen; davor hatte sie auch innerhalb Kanadas immer wieder den Wohnort gewechselt. Zuletzt zog sie nach England, wo auch ihre Eltern leben, und machte dort ihren Schulabschluss. Schließlich ging sie an die Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim, wo sie ab 2013 ein Studium in Popmusikdesign (Komposition/Songwriting) absolvierte. Als ihre Wurzeln nannte Merton in einem Interview neben Irland, Kanada und Deutschland auch Frankreich, die zeitweilige Heimat ihrer Mutter.

Da auch jüngeres Publikum dieses Konzert besuchte konnte wurde die Spieldauer und das Ende dieser Show etwas vorgezogen damit auch jeder von den kleineren Gästen das ganze Konzert zu Ende anschauen konnte.

Zuerst überzeugte der irische Singer/Songrwriter Sion Hill mit seinen Stücken und bereitete das Publikum schon auf Alice Merton emotional vor. Seine sympatische Art mochte jeder an diesem Abend.

Nun betrat Alice Merton die Bühne und wurde direkt mit tosendem Applaus und Jubelrufen empfangen. Sie legte auch direkt los und zeigte unverzüglich wo der Abend hingehen sollte.Merton präsentiert mit einer kompakten dreiköpfigen Band Songs ihres Mini-Albums „No Roots“ und Kompositionen, die noch nicht veröffentlicht wurden. Das Repertoire der Sängerin umfasst energische Popsongs wie „Jealousy“ und gefühlvolle Balladen wie „Back to Berlin“. Doch am Ende wartete jeder auf den einen Song den jeder kannte, der dann auch recht nahe gen Ende der Show nun auch folgte. Wer Radio hört mußte bereits feststellen daß man an „No Roots“ nicht vorbeikam. Irgendwo hatte jeder diesen Song schon gehört, konnte ihn aber oft nicht mit einem Künstler in Verbindung bringen. So ging auch dieser Abend zu Ende, das Publikum wurde gut unterhalten und im Großen und Ganzen ging jeder zufrieden nach Hause.

Fotos & Text © by Jan Heesch

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